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News
06.02.2018, 08:43 Uhr | CDU Fraktion Harsewinkel Übersicht | Drucken
Bericht zur Sitzung des Umweltausschusses vom 30.01.2018

30.01.2018.
Themen:
-    Gefährdungsanalyse für das Natur und Wasserschutzgebiet Sundern.
-    Maßnahmen gegen das Insektensterben
-    Batteriespeicher im Moddenbachtal
-    Gesamtenergiebericht eigene Gebäude


Jürgen Petertonkoker
 
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Gefährdungsanalyse für das Natur und Wasserschutzgebiet Sundern.

Zum Antrag der CDU Fraktion Gefährdungsanalyse für das Natur und Wasserschutzgebiet Sundern, referierte Herr Meinolf Weber, Abt. Umwelt, der zuständigen unteren Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde des Kreises Gütersloh. Er stellte die Ergebnisse der Beprobung vor und beantwortete Fragen zum Thema. Er erklärte, dass im Augenblick kein akuter Handlungsbedarf wegen ausgehender Gefahren besteht. Es liegen aber noch keine abschließenden Ergebnisse vor, da erst eine erste Auswertung stattgefunden hat und noch zwei weitere Untersuchungen ausstehen. Je eine im Sommer und im Herbst 2018. Herr Weber regte dazu an, dass noch zwei zusätzliche Pegel (Zapfstellen) gesetzt werden, um die Beeinträchtigung des Grundwasserflusses bei hohem Grundwasser auch in Richtung Biotop zu prüfen. Zusätzlich werden auf Einbringen des Vorschlages von Frank Wesselmann (CDU) zwei zusätzliche Schürfwasserproben auf dem mittleren Teil der Deponie genommen. Diese wurden durch Beschluss festgelegt, um auch zu erfahren, was sich dort an Schadstoffen oben auf der Halde befindet.


Maßnahmen gegen das Insektensterben


Zum Thema „Maßnahmen gegen das Insektensterben“ ging es um die Umgestaltung der Kompensationsfläche „Kuhteich“ in Marienfeld.
Hierzu erschien Herr Karl Heinz Niehus, Biologe und Naturgartenexperte. Er zeigte uns Möglichkeiten auf, dem Insektenschwund entgegen zu wirken. Der Umweltausschuss empfiehlt dazu dem Rat 23000 € in den Haushalt einzustellen, damit die vorgestellte Umgestaltung durchgeführt werden kann.
Die Verwaltung entwickelt Vorschläge (Konzept) für die Umsetzung.
Jeder kann heute schon sehen, dass es schon viel weniger Insekten gibt. Beispiel Windschutzscheibe im Sommer. Früher benötigte ein Autofahrer zum Reinigen der Windschutzscheibe sehr oft einen Insektenschwamm. Heute? Benötige ich ihn überhaupt noch?  2.Beispiel: Vögel! Es gibt immer weniger.
Die Fraktion bedankte sich besonders bei den Herren Meinhard und Leonard Sieweke, die mit ihren Anregungen an die Bürgermeisterin den Stein ins Rollen gebracht hatte.


Installation eines Batteriespeichers im Arealstromnetz Moddenbachtal.

Nach Vorstellung des konzepts und Erklärungen zur Größe, Haltbarkeit, Wirtschaftlichkeit und einer eventuellen Entsorgung haben die Vertreter der CDU den Beschlussvorschlägen der Verwaltung zugestimmt.
Harsewinkel kann dann durch den Speicher, nicht selbst genutzte Energie der eigenen Photovoltaikanlagen für die Abend- und Nachtstunden zwischenspeichern. Die bisherige Einspeisung überschüssiger Energie entfällt. Dadurch wird ein erheblicher Kostenvorteil erreicht.
Des Weiteren wird die Maßnahme bis zu 50% bezuschusst.
Die Amortisationszeit mit Förderung beträgt nach heutiger Planung 5,4 Jahre.


Gesamtenergiebericht


Gesamtenergiebericht der städtischen Liegenschaften zur Kenntnisnahme.
Hierzu ist zu erwähnen, dass das Energiemanagement für die kommunalen Liegenschaften durch ein selbstentwickeltes Tool von Harsewinkels Klimaschutzmanager Herrn Florian Thoene basiert.
Es ermöglicht eine umfangreiche Beurteilung und zeigt damit Optimierungsmöglichkeiten bzw. Handlungsbedarf.

Jürgen Petertonkoker


aktualisiert von CDU-Harsewinkel, 06.02.2018, 09:08 Uhr


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