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09.03.2017, 07:29 Uhr | © 2017 Neue Westfälische Übersicht | Drucken
Zwei Millionen Euro für das Freibad
NW-Bericht von Natalie Gottwald und Melanie Wigger


08.03.2017.
© 2017 Neue Westfälische
Förderung: Aus einem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Infrastruktur soll eine siebenstellige Summe nach Harsewinkel fließen. Für die Bürgermeisterin war die Zusage gestern "eine tolle Überraschung".


Womöglich bald wieder ein attraktiver Treffpunkt im Sommer:
Die Freibadfreunde können weiter auf eine Sanierung hoffen.
FOTO: ROBERT BECKER


Harsewinkel. Ein Korallenriff für das Freibad - wie beim Rosensonntagsumzug gefordert - könne man wohl nicht ganz umsetzen, sagte Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide gestern auf Anfrage der NW. Aber für die vieldiskutierte Sanierung des Bades sieht es nun überraschend gut aus. Die gute Nachricht erreichte das Rathaus am frühen Nachmittag: Die Sanierung des Freibades in Harsewinkel wird aus einem Programm des Bundes zur Sanierung kommunaler Infrastruktur in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur mit zwei Millionen Euro gefördert. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen.

Die Nachricht ließ der stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende für Haushalt, Ralph Brinkhaus, überbringen. "Ein Mitarbeiter seines Büros hat angerufen", erzählt Amsbeck-Dopheide. "Das war für uns eine große Freude und eine tolle Überraschung."

Auch Brinkhaus ließ ausrichten, dass er die Entscheidung im Bundestag persönlich sehr begrüße: Seit Generationen nutzten die Bürger Harsewinkels begeistert das Freibad und auch er selbst kenne das Bad. "Es ist schön, dass damit ein Projekt gefördert wird, mit dem viele Harsewinkeler persönliche Erinnerungen verbinden. Das Freibad kann so fit gemacht werden, um auch in den kommenden Jahren für Sport und Freizeit sowie als beliebter Treffpunkt für Jung und Alt genutzt zu werden", teilte Brinkhaus in einer Pressemeldung mit.

Bundesweit hatten sich fast tausend Projekte um eine Förderung bemüht. Umso erfreulicher ist es, dass die Sanierung des Freibades in Harsewinkel als eines von knapp 50 Projekten gefördert werden kann. "Es ist wichtig, dass Kommunen die Möglichkeit haben, in ihre Infrastruktur zu investieren" so der Gütersloher Abgeordnete. In der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses hatte es im Punkt Freibadsanierung Uneinigkeit zwischen den Fraktionen gegeben: Während SPD, Grüne und UWG an der Sanierung, mit der man ja auch bei den Bürgern im Wort stehe und zu der man sogar Umfragen gestartet hatte, festhalten wollte, regte die CDU an, die Maßnahme aufgrund der prekären Finanzsituation der Stadt zu verschieben.

"Im nächsten Sommer vielleicht schon ein Luxusbad"

Schließlich folgte man mit knapper Mehrheit einem Vorschlag der Verwaltung: Die Kosten für die Freibadsanierung wurden zunächst im Haushaltsplan belassen, aber mit einem Sperrvermerk belegt. Es sollte abgewartet werden, ob Bundesfördermittel fließen würden.

Diese fließen jetzt - und zwar deutlich früher als gedacht. Doch die Bürgermeisterin ist noch zurückhaltend: "Ich freue mich über die mündliche Zusage. Wir warten aber jetzt erst einmal die schriftliche ab, schauen, wie sich das alles genau zusammensetzt und ob es vielleicht Auflagen gibt. Dann können wir das Ganze im Rat vorlegen und darüber entscheiden, ob wir den Sperrvermerk entfernen und mit der Sanierung starten."

Den Blick ins Kleingedruckte empfiehlt auch Heinz Bünnigmann. Der CDU-Fraktionschef gehe aber davon aus, dass der Sanierung nun nichts mehr im Wege stehe. "Wir können jetzt sogar schneller als erhofft beginnen. Vielleicht haben wir im nächsten Sommer schon ein Luxusbad. Das hat Brinkhaus gut gemacht. Und das werde ich ihm auch persönlich noch sagen." Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass Brinkhaus auch in der Ferne an die kleinen Kommunen denke.

Große Freude herrschte auch bei der SPD, berichtet die stellvertretende Fraktionssprecherin Gunhild Hinney. "Wir hätten es ja auch ohne die Förderung gemacht." Mit dem sozialen Netzwerk Whats- app wurde die frohe Kunde gleich unter den Sozialdemokraten verbreitet. Da mit dem Geld ein Großteil der geplanten 3,2 Millionen Euro Sanierungskosten abgedeckt sei, geht Hinney davon aus, dass der Bau nun gesichert sei. "Billiger kriegen wir das nicht."

Für ein Glück hält Johannes Sieweke, UWG-Vorsitzender, die Förderung. "So eine Chance können wir uns nicht entgehen lassen." Die jüngst vorgeschlagene zusätzliche Hallenbadsanierung stehe deshalb hinten an. "Wir werden es unabhängig davon entscheiden." Stephan Rieping, der für die Grünen im Betriebsausschuss sitzt, hörte erst von der NW von der Neuigkeit. Er reagierte mit einem lauten "Ja!" Das Projekt sei längst überfällig, so der Schwimmer.
 
© 2017 Neue Westfälische -  07 - Gütersloh, Donnerstag 09. März 2017 
 


aktualisiert von CDU-Harsewinkel, 09.03.2017, 07:41 Uhr

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