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22.05.2017, 08:48 Uhr | © Die Glocke | Ausgabe: Gütersloh | Harsewinkel | 20.05.2017 Übersicht | Drucken
Auffälliger Einsatz für Außenwerkstatt
Banner am B 513-Kreisel


20.05.2017.
Harsewinkel (jau). Die Plakate zur Landtagswahl werden in diesen Tagen peu à peu abgehängt. Der Förderverein der August-Claas-Schule indes stellt eines auf – und zwar an prominenter Stelle am
Kreisverkehr an der Bundesstraße 513. Dort ist es nicht zu übersehen. Auf dem Banner abgebildet ist die Außenwerkstatt der August-Claas-Schule. Wer langsam fährt, kann auch lesen, was darauf steht:
„Das Konzept – gut für Jung und Alt, gut für Schüler und Rentner und gut für Harsewinkel. Förderverein August-Claas-Schule“.

© Die Glocke | Ausgabe: Gütersloh | Harsewinkel | 20.05.2017



„Die Glocke“ hat beim Vorsitzenden des Fördervereins, Wolfgang Kühle, nachgehakt, was es damit auf sich hat. „Die Botschaft ist klar: Es gab in letzter Zeit viel Hin und Her um die Außenwerkstatt. Die
einen vertreten die Position, dass ein Neubau her muss und ein erweitertes Konzept. Die anderen, unter anderem wir, wünschen sich, dass das ursprüngliche, erfolgreiche Konzept fortgeführt wird. Den
Jugendlichen soll der Absprung ins Berufsleben durch den Einsatz der Handwerksrentner erleichtert werden. Das ist die Philosophie, die wir vertreten.“

Und diese Botschaft soll durch das große Banner transportiert werden. Der ehemalige Rektor der in diesem Sommer auslaufenden August-Claas-Schule, Hermann Hecker, sagte im Gespräch mit der
„Glocke“: „Derzeit steht das Plakat an zentraler Stelle an der Bundesstraße. Es soll aber in den nächsten Wochen wandern. Weitere geplante Standorte sind unter anderem an der Sägemühle an der
Steinhäger Straße sowie an der Bundesstraße 513 von Greffen in Richtung Harsewinkel.“ Hecker ist der Auffassung, dass der Ansatz der Außenwerkstatt ist gut, wie er ist. Wir hoffen, dass das Konzept
nicht stirbt.“

Der Stadtrat hatte mit der Mehrheit aus CDU und Brunhilde Leßner (Grüne) Anfang April entschieden, dass die Außenwerkstatt da bleiben soll, wo sie ist: in der ehemaligen Gärtnerei an der Oesterweger
Straße 11. Die Politiker sprachen sich damit dagegen aus, bei der Bezirksregierung einen Förderantrag für einen Neubau an der Theodor-Storm-Straße zu stellen. Mit dem Neubau wäre auch ein neues
Konzept verknüpft gewesen: Die Einrichtung hätte sich nicht mehr nur um Schüler kümmern sollen, sondern auch um andere Zielgruppen – etwa Flüchtlinge, Langzeitarbeitslose und Arbeitsmigranten.



aktualisiert von CDU-Harsewinkel, 22.05.2017, 08:57 Uhr

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