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14.05.2018, 08:13 Uhr | CDU - Senioren Union Harsewinkel Übersicht | Drucken
SU: Montenegro – Kultur und Natur des Südbalkans

29.04.2018.
Begeistert berichten die Senioren/-innen der Harsewinkeler SU über die 8 tägige Exkursion durch einen Teil Montenegros. Besonders angetan zeigen sich die Teilnehmer von der überwältigenden Schönheit der größtenteils noch intakten Natur/Landschaft. Schon eine Kurzbeschreibung liest sich wie eine Rekordliste: Tiefste Schlucht Europas, größter Binnensee des Balkans, einziger Fjord des Mittelmeerraums, längster Strand der Adria, letzter Urwald des Kontinents.




 „Monte...negro „– sind die Berge wirklich schwarz? Nein, sind sie nicht – eher grün und zur Reisezeit blühten nicht nur die zahlreichen Rosen, sondern auch eine Vielzahl an Bäumen in den bewaldeten Bergen und Naturparks sorgten für ein farbiges Landschaftsbild. Nachhaltig in Erinnerung bleibt die Fahrt über engste Straßen hinauf zum „Felsenkloster“ Ostrog. Gegründet und in die Felswand gehauen wurde es Mitte des 17. Jh. als Rückzugsstätte vor den angreifenden Osmanen.

Die Klosteranlage erstreckt sich über gut 200 Höhenmeter und die stellen die vielen Pilger vor eine echte Herausforderung. Als nächstes steuerte der Bus den Skutari-See an, den größten Binnensee des Balkans. Bei der Fahrt auf dem See passierte man das „Alkatraz“ von Montenegro, eine ehem. Gefängnisinsel. Die alte Hauptstadt Cetenje (aktuell Podgorica) und deren Museum und die ehemaligen Botschaftsgebäude erzählen die Geschichte des ehemals ärmsten Königreiches Europas.

Nach einer Schinkenverkostung folgte eine atemberaubende Talfahrt über 27 enge Haarnadelkurven hinab nach Kotor. Den Reisenden eröffneten sich dabei grandiose Aussichten auf die Kotor-Bucht und den großen Fjord Boka Kotorska, die u. a. auch größten Luxus-Linern angefahren werden. Strandurlauber zieht es eher an die Adriaküste mit dem Hauptort Budva bis hinunter nach Bar und Ulcinji.



Von Bar aus erlebte die Gruppe in einem separaten Waggon eine Fahrt mit dem renovierten „Tito-Zug“ bis hinauf zur höchsten Bahnstation der Gebirgsbahn Bar-Belgrad, den Wintersportort Kolasin auf 1000 m Höhe. Beeindruckt von den schönsten Aussichten aus den Zugabteilen führte der Rückweg durch den Moraca-Canyon und dem Kloster Moraca zurück zum Hotel in Becici, in einer Bucht mit direkten Strandzugang, nur 2 km entfernt von Budva.

Im Nachbarland Albanien besuchte man die Stadt Shkoder und die darüber auf einem Berg wachenden Burg Rozafa sowie die Riviera von Shengjin (3 km Sandstrand und eine Lagune zum Träumen). 

Abschließender Höhepunkt am Abend des Ruhetags war die Fahrt mit dem Wasser-Taxi zum Abschiedsessen in einem guten Fischlokal in Budva. Probleme vor Rückflug von Tivat aus bescherten den Reisenden noch einen weiteren Tag bei herrlichem Sonnenwetter im Hafen von Porto Montenegro – bevor das Flugzeug am frühen Abend doch noch nach Düsseldorf abhob.

Egon Möllenbrock (Reiseleiter)


aktualisiert von CDU-Harsewinkel, 14.05.2018, 10:39 Uhr


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