Ursula Doppmeier (Mitte) mit den stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Hans Schäfer, Elke Hardieck und Elisabeth Witte sowie CDU-Kreisvorsitzendem Ralph Brinkhaus und Landtagskollege Dr. Michael Brinkmeier (v.l.).
Ursula Doppmeier (Mitte) mit den stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Hans Schäfer, Elke Hardieck und Elisabeth Witte sowie CDU-Kreisvorsitzendem Ralph Brinkhaus und Landtagskollege Dr. Michael Brinkmeier (v.l.).
27.11.2009
Bei der Aufstellungsversammlung für den Wahlkreis 95 (Gütersloh, Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz) ist Ursula Doppmeier MdL mit 61 von 72 gültigen Stimmen erneut für die Landtagswahl 2010 nominiert worden. Damit tritt die 57-jährige zum dritten Mal für die CDU an. Im Gegensatz zu den Aufstellungen in den Wahlkreisen 94 und  96 musste sie sich keiner Kampfabstimmung stellen.

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CDU-Kreisvorsitzender Ralph Brinkhaus MdB gratulierte herzlich und sicherte ihr die volle Unterstützung im anstehenden Wahlkampf zu. Mit Ursula Doppmeier MdL schicke der CDU-Kreisverband eine erfahrene und erfolgreiche Abgeordnete ins Rennen, die bereits seit 2000 die Interessen der Städte und Gemeinden im Wahlkreis im Parlament vertritt. Für die künftige Entwicklung der Region sei es wichtig, in Düsseldorf einflussreich vertreten zu sein. Ursula Doppmeier sei hervorragend vernetzt, gehöre dem Landesvorstand an und sei stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion.


Die Landtagsabgeordnete erklärte zu Beginn ihrer Rede, wie im Jahr 1994 ihr kommunalpolitisches Wirken begann. Nach dem frühen Tod ihres Mannes habe sie zu spüren gekriegt, was es heißt, eine allein erziehende Mutter zu sein. Getreu dem Motto „Wenn du willst, dass sich etwas ändert, tu selber was“, habe sie begonnen sich politisch zu engagieren. Im Jahr 2000 erfolgte dann der Einzug in den Landtag über die Reserveliste und im Jahr 2005 das Direktmandat mit dem hervorragenden Ergebnis von 51 Prozent der Wählerstimmen.

 „Seit die CDU in der Regierungsverantwortung ist, ist Nordrhein-Westfalen die größte Reformbaustelle in Deutschland“, so Doppmeier. „Und wie es auf einer richtigen Baustelle ist, sind Misserfolge und Fehltritte nicht zu vermeiden. Dies hat uns aber immer zu noch höheren Leistungen motiviert.“

 Auf der positiven Seite der Bilanz sieht die 57-jährige den Arbeitsmarkt, mit einem deutlichen Plus von 300.000 Arbeitsplätzen gegenüber 2005, und den Bildungsbereich. „Wir haben über 7.800 neue Lehrer eingestellt, wodurch der Unterrichtsausfall halbiert werden konnte“, so Doppmeier. „Außerdem sind in den vergangenen fünf Jahren 200.000 Ganztagsplätze geschaffen worden. 28 Millionen Euro hat die Landesregierung für die Sprachförderung von Kindern zur Verfügung gestellt.“

Ganz oben steht für Doppmeier die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hier sei die Anzahl der Betreuungsplätze für Kinder von unter drei Jahren von 11.000 im Jahr 2005 auf 86.000 in diesem Jahr erhöht worden. Vor allem den Aufbau der Familienzentren sieht Doppmeier als Erfolgsgeschichte, sowohl im Kreis, als auch im Land. 1.750 Familienzentren gebe es inzwischen in ganz NRW, 32 davon im Kreis Gütersloh. Im Endausbau sollen es vor Ort 52 sein. Aber nicht nur mit den Familienzentren, auch mit dem Frühwarnsystem habe der Kreis Gütersloh ein Modell entwickelt, das vom Land übernommen worden sei.

 Zahlen für die positive Entwicklung hatte Doppmeier auch für den Bereich der Polizei und deren Personalstärke im Kreis (15 mehr als 2005) sowie den Ausbau von Landesstraßen und Radwegen parat. Zum Schluss dankte Doppmeier allen, die sie in den vergangenen Jahren tatkräftig unterstützt haben und zusammen mit ihr für einen erneuten Wahlerfolg kämpfen wollen.

Der Kreisvorsitzende Ralph Brinkhaus hatte zu Beginn der Veranstaltung noch einmal die Bedeutung der Landtagswahl im nächsten Mai hervorgehoben: Von ihrem Ausgang hänge die Bundesratsmehrheit und damit auch eine erfolgreiche schwarz-gelbe Politik in Berlin ab.

 

 

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