Miele – Produktion und Artikelsortiment kennengelernt

CDU - Senioren Union besucht Miele Werk in Gütersloh

07.06.2013
30 SU’ler/-innen waren begeistert von der MIELE – Präsentation. Bernd Fedler, ein ehemaliger Exportmitarbeiter, er war über 40 Jahre bei Miele, führte derart engagiert durch das Unternehmen, dass Egon Möllenbrock in seinen Dankesworten hervorhobt, dass man immer noch deutlich das Miele-Blut bei ihm verspüre.



Zu Beginn erklärte er an der Weltkugel „Miele International“. Miele ist auf jedem Kontinent vertreten und sieht den zukünftigen Zuwachs vor allem im  Export. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschafteten 16.700 Mitarbeiter den Umsatz von 3,04 Mrd Euro. Man produziert in 8 deutschen Werken sowie an Standorten in Österreich, Tschechien, China und Rumänien.

Jedes Jahr investiert das Unternehmen sehr große Summen (z. Zt. 186 Mio Euro) in die Forschung sowie neueste Produktions-techniken und Anlagen. Nicht abgehen wird Miele von dem Leitgedanken, vor allem durch Qualität und Innovationen zu überzeugen.

Es folgte die Rundfahrt um und durch das weitläufige Werksgelände. Alsdann durchlief man das Presswerk. Einige der Senioren sahen dabei die vor Jahren beim ehemaligen Werkzeugbau Pauli (Marienfeld) mitproduzierte Pressenanlage, die  auch den Namen „Paulianlage“ trägt.

Von hier ging es durch die verschiedenen Bereiche der Vormontage. Fedler informierte fachkundig über die technischen Details und beantwortete dabei auch zahlreiche Fragen. Anschließend lud er ein zu einer Erfrischungspause. Auch dabei erhielten die Teilnehmer weitere interessante Informationen. Die Werkführung wurde fortgesetzt durch die Strassen der Endmontage. Wegen der Vorbereitung auf eine in nur wenigen Wochen startenden neuen  Generation Waschmaschinen war die Führung in diesem Bereich nur eingeschränkt möglich. Zwischendurch blickte man wiederholt in die oberen Hallenbereiche. Dort spielt sich mittels Hängebahnen ein Großteil der Teile- und auch Produktlogistik ab.

Die Fertigwarenlogistik = chaotische Einlagerung aller Verkaufsartikel sowie deren Versand wurde an einem Modell erläutert. Es ist gesichert, dass alle Artikel (Ersatzteile u. Fertigwaren) innerhalb eines Tages beim Kunden eintreffen. Wegen der vielen Fragen und somit fortgeschrittenen Zeit blieb nur noch wenig Zeit für das Miele Museum. Bei der abschließenden Präsentation der Miele-Erzeugnisse in der großen Ausstellung war Bernd Fedler wieder in seinem Element und der Verkaufsmanager versprühte erneut das Gefühl der Mielezuge-hörigkeit.

Alle Teilnehmer hatte letztlich das Gefühl mitgenommen, dass das nach wie vor in Familienbesitz befindliche Unternehmen eine sehr gute Zukunft haben wird.

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