Stellungnahme zum Glocke Bericht über Anbau des Trockendock

Mit einiger Betroffenheit haben wir die Richtigstellung der Glocke zur Urheberschaft der Idee „Anbau des Jugendhauses Trockendock an der Marienschule“ gelesen. In diesem Fall wurden Sie vom politischen Mitbewerber bewusst oder unbewusst falsch informiert, so dass die Richtigstellung die Tatsachen quasi auf den Kopf gestellt hat.

Sich mit fremden Federn zu schmücken ist das Eine. Dies auch noch für nötig zu erachten, bevor auch nur ein einziger Stein gemauert wurde, das macht uns doch sehr nachdenklich, so dass wir an Hand der beigefügten Auszüge aus Protokollen bzw. Stellungnahmen eine nachvollziehbare Beschreibung der Ereignisse rund um die Idee Trockendockanbau an der Turnhalle der Marienschule zusammengestellt haben.

Die Verwaltung hat dem SKS und dem Sozialausschuss in einer gemeinsamen Sitzung am 19.9.2018 den Beschlussvorschlag vorgelegt, die Turnhalle der Marienschule zum Jugendhaus unter Aufgabe einer Halleneinheit umzubauen.

In dieser Sitzung hat Frau Westmeyer den Vorschlag unterbreitet, stattdessen einen Anbau an der Turnhalle zu planen, um die Halle erhalten zu können. Die SPD hat dies in selbiger Sitzung vehement abgelehnt. (s. Protokoll vom 19.9.2018 und Stellungnahme P. Westmeyer vom 20.9. auf der Homepage der CDU im Anhang).

Beide Ausschüsse und auch der Rat am 25.9. lehnten daraufhin mit den Stimmen der CDU und der UWG (im Rat nichtöffentlich) die Umbauvariante ab.

Am 6.11. fand auf Initiative der evangelischen Kirche ein Runder Tisch unter Beteiligung aller Parteien zum Thema Trockendock statt. Dort wurde die Anbauvariante von Frau Westmeyer besprochen und parteiübergreifend für gut befunden. Es lagen sogar schon Skizzen zur Planung auf dem Tisch, die dann zwei Tage später in Kopie die Grundlage für Anträge der SPD und der Grünen zum sofortigen Baubeginn bildeten. Erst an dieser Stelle tauchten die Namen von Frau Uhlenbrock, Frau Meißner-Schlömer und Herrn Kleine als Unterzeichner dieses Antrags auf.

Unser Vorwurf geht an dieser Stelle ganz klar nicht an Sie als Berichterstatter. Wir kritisieren hier den fragwürdigen politischen Stil des „Richtigstellers“, die Urheberschaft für gute Ideen öffentlich für sich in Anspruch zu nehmen und damit ein ohnehin heikles politisches Thema zum Spielball des Vorwahlkampfes zu machen.

Gemeinsames! politisches Ziel aller Parteien ist und bleibt ein Jugendhaus für Marienfeld.

Dr. Angelika Wensing

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