Karl-Heinz Diederichs und Ivo Hennekes (Westenergie) beim Ortstermin
Karl-Heinz Diederichs und Ivo Hennekes (Westenergie) beim Ortstermin
Das schnelle Internet an festgelegten Adressen im Fördergebiet für Harsewinkel, Greffen und Marienfeld steht kurz vor dem Ausbau. Die Rückgabe der Grundstückseigentümererklärungen ist noch bis Ende März möglich.

Nachdem die Förderzusage aus dem Förderprogramm des Bundes erteilt wurde, bereitet die Westenergie derzeit die Baumaßnahmen zum schnellen Internet in Harsewinkel und den Ortsteilen Greffen und Marienfeld vor. Das Unternehmen hat nach einem Ausschreibungsverfahren des Kreises Gütersloh den Zuschlag für den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in Harsewinkel erhalten. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Start der Baumaßnahmen.

An 1.300 festgelegten Adressen mit 2.100 Haushalten im Fördergebiet können Bürgerinnen und Bürger bald von Highspeed-Geschwindigkeiten beim Surfen profitieren. Die Glasfaserhausanschlüsse sind für die Hauseigentümer kostenlos und ermöglichen maximale Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde.
„Bislang unterversorgte Bereiche mit unter 30 Megabit pro Sekunde sind nicht erst seit Corona mit Home Office und Homeschooling ein Problem für die Betroffenen. Ich persönlich freue mich sehr auf meine schnelle Breitbandversorgung und kann den Start der Baumaßnahmen kaum erwarten“, versichert der Vorsitzende des Ausschusses für Digitales, Netzwerke, Datenschutz und e-Goverment, Karl-Heinz Diederichs.

Westenergie-Kommunalmanager Ivo Hennekes ergänzt: „Wir haben uns sehr über die hohe Beteiligung bei den Bürgerveranstaltungen gefreut. Das zeigt, dass das Thema hier in Harsewinkel sehr viele Interessenten hat. Was viele vielleicht nicht wissen: Nur nach Abgabe einer Grundstückseigentümererklärung bis zum 31. März 2021 können wir den Anschluss kostenfrei herstellen. Darum bitten wir die interessierten Grundstückseigentümer um die baldige Einsendung ihrer Erklärungen.“ Die Formulare für die notwendigen Zustimmungen zum kostenlosen Glasfaserhausanschluss wurden bereits im Januar an die Grundstückseigentümer verschickt. Die Grundstückseigentümererklärungen sind eine wichtige Voraussetzung, um den reibungslosen und wirtschaftlichen Ausbau des Breitbandnetzes in Harsewinkel zu gewährleisten.

Die Westenergie Breitband GmbH, vormals innogy TelNet GmbH, ist eine 100%ige Tochter der Westenergie AG und zuständig für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Städten und Gemeinden. Die
Ansprache von Kunden im Ausbaugebiet und der Vertrieb von passenden Breitbandprodukten erfolgt durch die E.ON Energie Deutschland.
Für weitere Informationen und die Möglichkeit das Formular herunter zu laden bitte hier klicken.




INTERVIEW MIT KARL-HEINZ DIEDERICHS


Der Ausbau des schnellen Breitbandnetzes in Harsewinkel wird in Kürze beginnen. Der Vorsitzende des Der Vorsitzende des Ausschusses für Digitales, Netzwerke, Datenschutz und e-Goverment, Karl-Heinz DiederichsAusschusses für Digitales, Netzwerke, Datenschutz und e-Goverment, Karl-Heinz Diederichs, hat Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Herr Diederichs, der Breitbandausbau in Harsewinkel nimmt jetzt Fahrt auf. Wie dringlich war das Projekt?
Diederichs: Bislang unterversorgte Bereiche mit unter 30 Megabit pro Sekunde sind nicht erst seit Corona mit Home Office und Homeschooling ein Problem für die Betroffenen. Das erste Förderverfahren kommt jetzt zum Ausbau und das ist gut so. Die zunächst nicht förderfähigen Adressen im Folgeverfahren hoffen wir baldmöglichst auch in den Ausbau zu bringen.

Wie kam es zu der Kooperation zwischen der Stadt Harsewinkel und der Westenergie?
Nur bei unterversorgten Bereichen darf ein Förderverfahren durchgeführt werden. Da dort Zuschüsse vom Bund, dem Land NRW und den Kommunen fließen, geht das nur über Ausschreibungen. Die Infokom als Zweckverband des Kreises Gütersloh führt für acht Kommunen als übergeordnete Stelle das Verfahren durch. Nach Auswahlverfahren und Bestätigung durch den Bund als Fördermittelgeber erfolgt der Ausbau.

Sind nach dem Ausbau alle Stadtgebiete mit Glasfaser erschlossen?
Nur in den Förderbereichen erfolgt der Ausbau mit Glasfaser bis an die Häuser. An den meisten anderen Stellen wird die Glasfaser zunächst bis an die Verteilkästen geführt und dort ein digitaler Ausbau vorgenommen. Das bringt derzeit schon an vielen Anschlüssen Bandbreiten mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde, teilweise sogar 250 Megabit pro Sekunde. Auch das Kabelnetz ist inzwischen internetfähig und bietet je nach Standort teilweise Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit pro Sekunde.

Für weiterführende Infos auf der Breitband-Informationsseite der Stadt Harsewinkel bitte hier klicken.


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