Aus der Sitzung Sozial -und Gesundheitsausschuss 22.04.2021

Stefan Meyer-Wilmes
Stefan Meyer-Wilmes
Am Dienstag den 22.04.21 fand der Sozial -und Gesundheitsausschuss statt.
Dabei wurden die Maßnahmen für die Sprachförder- und Elternbildungsprogramm des kreisweiten Rucksack Projektes hinterfragt.
Der CDU ist aufgefallen, dass das seit Jahren laufende Projekt keine Anpassungen auf die veränderten Zugänge von Ausländern und Europäische Zuzüge vorgenommen hat.

Aktuell ist die Stadt Harsewinkel mit 43.000 € / Jahr an diesem kreisweiten Projekt beteiligt. Während die Maßnahmen an den Schulen von allen politischen Beteiligten unterstützt wird, fielen die geringen Beteiligungsraten der Elternbegleitungen auf.
Beim Aufsetzen des Rucksackprojektes war der Fokus auf Flüchtlinge und Aussiedler gelegt worden. Dieses gilt zu verändern, da sich die aktuelle Zuwandersituation durch sinkende Flüchtlingszahlen und steigender Anzahl von Zuzügen aus den europäischen Ländern wie Polen, Rumänien und Bulgarien grundlegend geändert hat.
Diese veränderten Zuwandersituation ist in den aktuellen Personenkreis der Elterngruppen im Rucksackprojekt nicht zu erkennen.
Die CDU fordert schon seit langem, dass die Integrationsbemühungen auch auf diese Gruppe von Mitmenschen übertragen wird.
Das dabei sollte die Priorität auf eine deutsche Spracherziehung in den Elterngruppen selbstverständlich was wir im Programmansatz des Rücksackprojekt nicht so erkennen können.

Den Ausschussteilnehmern wurde ergänzende ausführliche Informationen zur Verfügung gestellt, so dass die CDU Fraktion die Wirksamkeit des aktuellen Projektes nachverfolgen konnte. Allerdings bleibt die CDU Anforderungen an ein aussagefähiges Berichtwesen an die AWO, wo man nachhaltige Erfolge auf das Harsewinkeler Umfeld erkennen kann unbeantwortet. Daher werden wir diese Anforderung auf ein sachgerechtes Berichtswesen solcher Programme weiter verfolgen.
 
Ein weiterer Punkt war die CDU Fragestellung von erweiterten Betreuungsbedarfe in den Harsewinkeler Kindertageseinrichtungen über die aktuellen Randzeiten hinaus.
Die durch die Stadt umgesetzte Eltern Abfrage ergab einzelne Vorschläge für Öffnungszeiten-Verlängerungen an Freitagen. Weitere Fragestellung können durch die Corona bedingten Maßnahmen erst in den nächsten Jahren abschließend geklärt werden.
 
Stefan Meyer-Wilmes

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