Bericht aus dem Schul- Kultur und Sportausschuss vom 14.02.2018

Dr. Angelika Wensing
Dr. Angelika Wensing
14.02.2018.
Im Schul- Kultur und Sportausschuss standen am Mittwoch folgenden Themen zur Beratung:
- Digitalisierung an unseren Schulen
- G9 am Gymnasium     
- Zuschüsse zur Renovierung vereinseigener Anlagen  
- Preiserhöhung Mensaessen   
- Schülerbeförderung von Greffener Grundschülern 2019/2020  
- Schulsozialarbeit an Grundschulen
- Bürgerhaus Marienfeld


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Digitalisierung an unseren Schulen

  • Harsewinkel ist in Puncto Digitalisierung der Schulen sehr gut aufgestellt. Der Sicherstellung der Finanzierung dieses Bereiches haben wir aus voller Überzeugung zugestimmt.
  • Die Einbindung der EDV in den Unterricht ist auf einem guten Weg an allen Schulen.
  • WLAN an den Schulen wird zu weiteren Erleichterungen im Unterricht führen und bildet die Basis für weiterführende Möglichkeiten, wie den Einsatz von iPads.
  • Wir würden uns wünschen, dass auf diesem Weg eines Tages digitale Schulbücher und Arbeitsmaterialien die schweren Schultaschen ersetzen könnten.

G9 am Gymnasium     
  • Die vorliegende Stellungnahme des Gymnasiums zum Übergang G8/G9  zeigt, dass man sich dort rechtzeitig und intensiv mit den neuen Rahmenbedingungen beschäftigt.
  • Unsere Frage, ob sich das Gymnasium vorstellen kann, vom verpflichtenden in den offenen Ganztag zu wechseln, um damit die Möglichkeiten zu schaffen, dass sich a) wieder mehr Kinder stressfrei in Vereinen engagieren können und b) trotzdem für berufstätige Eltern ausreichend Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind, wurde vom Rektor des Gymnasiums eher verneint. Auch die SPD stimmte voller Überzeugung ein Loblied auf den Ganztag an. Unsere Argumente, dass den Kindern durch den Nachmittagsverbleib an der Schule Zeit für Hobbies fehlt, blieb komplett ungehört.

Zuschüsse zur Renovierung vereinseigener Anlagen  
  • Unser Dank gilt dem Stadtsportring für die organisatorische Durchführung.
  • Der deutliche Rückgang der Inanspruchnahme der bereitstehenden Gelder durch die Vereine kann verschiedene Ursachen haben. Eine könnte die gedeckelte Zuschusshöhe sein. Die Vereine bekommen einen Zuschuss von 50% ausschließlich zu den Materialkosten. Der allerdings auf maximal 3000€ begrenzt ist. Die eigentlichen Arbeiten sollen in Eigenleistung erbracht werden und/oder der Arbeitslohn Dritter ist von den Vereinen selber aufzubringen.
  • Unser Vorschlag, den maximalen Zuschussbetrag von 3000€ auf 5000€ unter Beibehaltung der anderen Grundsätze zu erhöhen, wird in einer der nächsten Sitzungen des SKS beraten werden. Die SPD nutzte unser Engagement für die Vereine für die aus unserer Sicht widerliche Unterstellung, dass dieser Vorstoß wohl doch eher durch persönliche Interessen von Vereinsvorständen in unseren Reihen getragen sei. Ihre Frage, Herr Feuß, wie man sonst auf SOWAS kommt, lässt sich ganz einfach beantworten: Indem man aktiv am Vereinsleben unserer Stadt teilnimmt.
  •   Preiserhöhung Mensaessen   
  • Der Wertkreis hat detailliert dargelegt, warum der Preis für das Essen in den Mensen der weiterführenden Schulen um 25 ct. Pro Essen erhöht werden muss. Die Frage war, wer die Erhöhung zahlt.
  • Die Stadt bezuschusst das Mensaessen jährlich mit 114.000€. Die letzte Preiserhöhung wurde 2015 komplett von der Stadt durch Erhöhung des städtischen Zuschusses getragen.
  • Um einen Automatismus zu verhindern, der jede Preissteigerung zu Lasten der Stadt gehen lässt, plädierten die CDU Vertreter für die Übernahme der Kosten durch die Eltern.
  • Dem Vorschlag der SPD, die Lasten auf beide zu verteilen, konnten wir uns aber gut anschließen. Statt bisher 2,95€ kostet das Mittagessen ab August dann 3,05€ für die Eltern. Die Stadt zahlt zu jedem Essen statt bisher 1,20€ dann 1,35€ dazu.

Schülerbeförderung von Greffener Grundschülern 2019/2020  

  • Kurzer Rückblick: durch die Gründung des Grundschulverbundes wird es in Greffen 2019 keine zweite Eingangsklasse geben, obwohl voraussichtlich mehr Kinder eingeschult werden, als in eine Klasse passen.
  • Darum hat die CDU schon früh beantragt, dass für die I-Männchen, die gezwungenermaßen in Harsewinkel eingeschult werden müssen, eine Sonderregelung für den Schülertransport geschaffen wird.
  • Wir fanden unseren Antrag im Beschlussvorschlag der Verwaltung nicht wieder.
  • Dort war von angemessen  und verhältnismäßig die Rede. NEIN liebe Verwaltung, so ist das nicht gemeint.
  • Kinder, für die wir in der für sie nächsten Schule keinen Platz haben, können wir nicht in den direkten Vergleich mit anderen Kindern im Stadtgebiet stellen, deren Eltern sowohl Wohnort als auch Grundschule selbst bestimmen können.
  • Darum schlugen wir vor, den TOP auf die Herbstsitzung zu vertagen und baten die Verwaltung, bis dahin in Kenntnis der konkreten Namen und Zahlen Konkrete eindeutige Lösungen vorzuschlagen.

Noch mehr Schulsozialarbeit an Grundschulen?
  • Im Bericht der Schulsozialarbeiter in der letzten Sitzung des SKS wurde deutlich, wie wichtig diese Arbeit ist. Nach Meinung der SPD wurde dort auch der dringende Wunsch nach mehr Stellenanteilen laut. Das haben wir so nicht gehört. Wir danken den handelnden Personen an unseren Schulen ausdrücklich. Aber wenn auf sehr deutliche Nachfrage aus den Reihen der Grünen, was man denn sonst noch Gutes tun könne, die Aussage kommt, „Mit mehr Stunden könnten wir mit den Kindern auch mal was Schönes machen.“, dann ist das für uns zwar wünschenswert, rechtfertigt aber keine JÄHRLICHE Ausgabe von 32.000€, die in guten wie in schlechten Zeiten erbracht werden muss.
  • Geld kann nicht alle gesellschaftlichen Probleme lösen.

Gute Nachrichten für das Bürgerhaus in Marienfeld
  • Dem Antrag auf Bezuschussung der Einrichtung in Höhe von einmalig 50.000€ wurde einstimmig zugestimmt.
  • Wir freuen uns schon auf die Eröffnung der neuen Räume, in denen neben dem starken Sponsoring der Familie Bessmann auch ganz viel Eigenleistung steckt.

Im Großen und Ganzen verlief die Sitzung sehr harmonisch, so dass der Valentinstag als Datum vielleicht recht gut gewählt war. ;-)

Dr. Angelika Wensing

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