Besuch als Lob für gute Ausbildungspraxis

Karl-Josef Laumann
Karl-Josef Laumann
07.08.2006

Arbeitsminister Laumann am 7. August bei Claas

NRW-Arbeitsminister Laumann: „131,3 Millionen Euro
werden für Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung
für Jugendliche eingesetzt!“

Um die Lehrstellenlücke in Nordrhein-Westfalen zu
schließen, startet NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) Anfang August seine Ausbildungstour 2006. Am Montag, 7. August, macht er nachmittags Station in Harsewinkel – bei Claas.

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Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Für den Bereich Ausbildung werden wir allein 2006 rund 85 Millionen Euro einsetzen. Das zeigt die erhebliche Anstrengung, die das Land unternimmt, um die Situation auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern“, betonte NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (23.) in Düsseldorf. Dazu kommen 46 Millionen Euro für das Programm „Jugend in Arbeit plus“, das langzeitarbeitslosen jungen Menschen durch intensive Begleitung den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht. Die neue Landesregierung setzt somit allein im Bereich der Ausbildung 50 Millionen Euro mehr ein als die Vorgängerregierung im Jahr 2004.

Jeder Jugendliche verdiene zum Beginn seines Arbeitslebens eine faire Chance, so der Minister. „Die betriebliche Ausbildung mit im Jahr 2005 rund 110.000 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen ist für die Mehrzahl der jungen Menschen in NRW der entscheidende Schritt in den Beruf.“ Doch drei Monate vor Ende des Vermittlungsjahres am 30. September gibt es in NRW eine erhebliche Lehrstellenlücke.

Deshalb startet Karl-Josef Laumann am 2. August seine „Ausbildungstour 2006“ durch alle Regionen des Landes. „Ich will Ausbildungshemmnisse bei Betrieben aufspüren, für zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze werben und die verschiedenen Instrumente der Landesregierung zur Verbesserung der Ausbildungslage bekannter machen“, formulierte Minister Laumann die Ziele seiner Ausbildungsreise.

Bis zum 28. August werden Minister Laumann und sein Staatssekretär, Prof. Dr. Stefan Winter, Betriebe besuchen, die durch landesgeförderte Projekte gute Ausbildungsarbeit leisten, ob durch duale Maßnahmen wie „Verbundausbildung“ oder regionale Projekte beim Übergang von der Schule in den Beruf. „Meine Besuche bei Unternehmen mit guter Ausbildungspraxis sollen andere Betriebe motivieren, selbst Lehrstellen anzubieten“, so Laumann. Deshalb wird Karl-Josef Laumann auch mit Unternehmern sprechen, die zurzeit nicht ausbilden. Und auch Ausbildungseinrichtungen stehen auf dem Tourplan.

„Mein Ziel ist und bleibt es, dass jeder Jugendliche, der ausbildungswillig und –fähig ist, bis spätestens Ende des Jahres ein konkretes und realistisches Angebot bekommt“, sagte Minister Laumann.

Der Arbeitsminister wird die Ausbildungstour nutzen, um mit vor Ort verantwortlichen Politikern und Vertretern der regionalen Ausbildungskonsense ins Gespräch zu kommen. „Ich werde ein offenes Ohr für alle Probleme und Sorgen vor Ort haben. Egal, ob im Unternehmen, Berufskolleg oder Ausbildungszentrum: Jeder Hinweis ist wichtig! Ich werde alles Menschenmögliche unternehmen, damit sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt entspannt“, sagte Minister Karl-Josef Laumann abschließend.

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