Klaus Meyer-Wilmes
Klaus Meyer-Wilmes
25.10.2006
Klaus Meyer-Wilmes äußert sich in einem Leserbrief zum Wegrecht über den Golfplatz.

Ich dachte, die Presse hat nun ausführlich genug über die Diskussionen im Rat zu der Sperrung des Weges über den Golfplatz berichtet. Nun kommt dieser Leserbrief von Klaus Tönshoff, der seine persönliche Einschätzung als Fakt einbringt und anscheinend keine Zeitung zu diesem Vorgang gelesen hat.

Es geht nicht um ein Anliegen des Golfklubs, es geht auch nicht um ein Anliegen der im Rat vertretenden Juristen, es geht auch nicht um eine Joggingstrecke der Bürgermeisterin, es geht ganz schlicht um die Frage, wer ist Eigentümer des Weges? Herr Westmeier junior ist von Rüpeln auf dem Golfplatz verprügelt worden, und der Vater möchte keine Wiederholung, was jeder Vater verstehen kann. Wenn er der Meinung ist, er ist der Eigentümer, dann kann er entscheiden, wie der Weg genutzt wird. Wenn die Bürgermeisterin der Meinung ist, es ist ein öffentlicher Weg, kann sie entscheiden, er muss den Weg wieder aufmachen.

Da diese Frage strittig ist und eine Klärung beim Verwaltungsgericht ansteht, hat der Rat richtig entschieden, wenn er diese Klärung vor weiteren Diskussionen abwarten will. Ich nehme an, dass auch Sie Herr Tönshoff die Verfügung über ihr Eigentum gewahrt haben wollen, auch wenn andere Gelüste auf die Nutzung ihres Eigentums haben sollten. Insofern hat der Rat richtig entschieden und wartet ab.

Klaus Meyer-Wilmes

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