Heinz Sautmann
Heinz Sautmann
28.11.2006
Bekanntlich geht es in den Betriebsausschuss-Sitzungen in erster Linie um die Belange der Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen in der Stadt Harsewinkel. Wesentliche Punkte dieser Sitzung waren:
- Jahresabschlüsse zum 31.12.2005
- Die Benutzungsgebühren für Anlagen
- Die Wirtschafts-/Investitionspläne ab 2007

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Die Feststellung der Jahresabschlüsse zum 31.12.2005

Von den Vertretern der durch den Rat beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wurde bestätigt, dass die Jahresabschlüsse nach den Vorschriften der vorgelagerten Gesetze und Verordnungen erstellt wurden. In den vorliegenden Lageberichten wird die Führung der Betriebe und ihre wirtschaftliche Situation als sehr gut dargestellt. Finanzwirtschaftliche Risiken seien aufgrund der relativ hohen Eigenkapitalquote und der ausreichenden Liquidität nicht zu erkennen.


Die Benutzungsgebühren für die Inanspruchnahme der Anlagen

Die Erstellung einer Kalkulation nach den Vorschriften des KAG in NRW ist die Basis für die Höhe der Benutzungsgebühren für die Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen. Erfreulicherweise kann im Ergebnis festgestellt werden, dass die Gebühren für den Wasserbezug auch für das Jahr 2007 unverändert auf niedrigem Niveau bleiben kann. Lediglich die Grundgebühr für Verbundzähler bei Großabnehmern wurde leicht angehoben. Die Preisstabilität ist u.a. auch auf die gestiegenen Wasserabnahmemengen und damit verbundene höhere Umsatzerlöse zurückzuführen.
Diese erhöhten Wasserbezüge führen automatisch zu höheren Einleitungen in die Abwasseranlagen und damit auch zu höheren Umsatzerlösen im Abwasserbetrieb, was auch bei der Preisgestaltung der Abwassergebühren den Effekt hat, dass hier auch deshalb eine Gebührenreduzierung ab 2007 verabschiedet werden konnte.


Die Wirtschafts-/Investitionspläne für 2007 und Folgejahre

Von besonderer Bedeutung ist die Sicherstellung der Versorgung der Verbraucher mit Trinkwasser in der gewohnt guten Qualität. Um auch das künftig zu gewährleisten, ist nach Feststellung eines Gutachters die Sanierung des Reinwasserbehälters bereits in 2007/2008 zwingend notwendig. Dazu kommen Investitionen für die Erschließung eines neuen Brunnens und die Sanierung eines Daches auf dem Werksgelände, wofür 750.000 bis 800.000 € in den nächsten 2 Jahren eingeplant sind.
Im Abwasserbereich sind die größten Investitionen für Kanalbauten vorgesehen. Das betrifft sowohl den Kanalbau in Neubaugebieten als auch die Kanalerneuerung an diversen Stellen. Allein hierfür sind in nächsten 3 Jahren etwa 4,3 Mio. € eingeplant.

Heinz Sautmann
CDU Sprecher im Ausschuss

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