Schul-, Kultur- und Sportausschuss

Albert Deittert
Albert Deittert
31.01.2007
In der Schullandschaft in Harsewinkel tut sich was.
Ein Bericht aus der Sitzung von Albert Deittert:

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

In der Schullandschaft in Harsewinkel tut sich was. Die Hauptschule hat inzwischen mit dem ersten Jahrgang den Betrieb als Ganztagsschule aufgenommen. Die Mittel für die notwendigen Um- und Ausbauarbeiten sind bereitgestellt. Mit den Arbeiten kann in den Sommerferien begonnen werden.

Die Grundschulen werden so ausgebaut, dass in allen Ortsteilen und an jeder Grundschule ein bedarfsgerechtes Angebot für eine Betreuung der Kinder bis 16.00 Uhr realisiert werden kann.
Für die Johannesschule in Greffen wird das nach dem Modell „13 Plus“ geschehen, da für die offene Ganztagsschule in Greffen nicht genügend Interessenten vorhanden sind und auch in den nächsten Jahren nicht zu erwarten sind. Das Angebot „13 Plus“ aber wird auf jeden Fall verwirklicht. Wenn sich auch dafür nicht genügend Teilnehmer finden, um in den Genuss des staatlichen Zuschusses zu kommen, wird die Stadt die Kosten selbst tragen.

Für die Löwenzahnschule und die Marienschule soll das Betreuungsangebot als offene Ganztagsschule verwirklicht werden. Es sind zwar noch nicht alle Beschlüsse in den zuständigen Gremien der Schulen gefasst worden, aber man darf ziemlich sicher sein, dass ein solches Angebot eine Mehrheit findet. Die räumlichen Voraussetzungen sind in der Löwenzahnschule und in der Marienschule allerdings nicht ganz so optimal, wie man sich das vielleicht wünschen würde, aber inzwischen sind für beide Schulen Modelle entwickelt worden, die für den Schulträger bezahlbar sind und die die Voraussetzungen schaffen für ein gutes Betreuungsangebot.
Das ist in erster Linie wichtig, weil wir uns vorgenommen haben, an allen Grundschulen Angebote zu verwirklichen, die den Bedürfnissen der Eltern entsprechen. Wichtig ist das aber auch, weil der Wettbewerb zwischen den einzelnen Grundschulen nach Aufhebung der Schulbezirksgrenzen ja vermutlich intensiver werden wird. Nun haben alle Grundschulen dafür die gleichen Startvoraussetzungen.

Die Löwenzahnschule ist auch personell inzwischen wieder komplett. Die Funktion des stellvertretenden Schulleiters ist am dem 01.02.2007 Herrn Gehrmann übertragen worden. Herr Gehrmann hat sich im Schulausschuss vorgestellt und wir sind sicher, dass er auf Grund seines pädagogischen Könnens und seiner Lebenserfahrung nicht nur das männliche Element im Kollegium der Schule verstärken sondern auch wesentlich Impulse in die pädagogische Arbeit einbringen wird.

Auch im sportlichen Bereich tut sich was. Das Moddenbachstadion ist ja inzwischen saniert. In diesem Jahr steht in Greffen die Erweiterung der Umkleideeinrichtungen an, so dass wir auch da bessere Voraussetzungen vor allem für die vielen Veranstaltungen im Kinder- und Jugendbereich haben. Die notwendigen Mittel sind im Haushaltsplanentwurf bereitgestellt. Das fiel uns umso leichter, weil bei dieser Maßnahme wieder, wie das bei den Sportvereinen in unserer Stadt ja gute Tradition ist, ein wesentlicher Beitrag durch die Mitarbeit der Vereinsmitglieder eingebracht wird.
Auch in Marienfeld können in diesem Jahr noch kleinere, längst beantragte Maßnahmen durchgeführt werden (Pflasterungen, Ballfangzaun). Auch hier tragen Vereinsmitglieder durch ihren Arbeitseinsatz zur Verwirklichung bei.

Der Vereinssport in Harsewinkel kommt anscheinend nicht mehr aus mit der vorhandenen Hallenkapazität. Es wurde deshalb kurzfristig der Antrag gestellt, eine weitere Dreifachsporthalle zu errichten. Das ist allerdings ein Antrag, der nicht so schnell positiv beschieden werden kann, denn immerhin geht es um einen Investitionsbetrag von ca. 3,7 Millionen, den sich die Stadt allein ans Bein binden müsste.
Als dieser Antrag veröffentlicht worden war, erinnerten Marienfelder Mitbürger die Ratsmitglieder eindringlich daran, dass in Marienfeld ebenfalls Hallenkapazitäten fehlen und dass man immer noch auf der Suche ist nach Räumlichkeiten für größere stadtteilbezogene Veranstaltungen außerhalb der Sportbereichs. Eine Mehrzweckhalle wäre also schön für Marienfeld.
Aber wir müssen vorsichtig sein, auch wenn die Finanzlage Harsewinkels im Augenblick recht gut aussieht. Wir wollen auf keinen Fall neue Schulden machen, die dann die nächste Generation abzahlen müsste. Und wir wollen ja auch unsere Steuersätze so niedrig wie möglich halten.
Im Schulausschuss wurde daher beschlossen, dass die Verwaltung in Abstimmung mit den verschiedenen Nutzern eine sorgfältige Bedarfsanalyse erstellen soll, damit wir wirklich wissen, was insgesamt tatsächlich gebraucht wird. Dann erst können wir überlegen, was wir uns leisten wollen oder können und welches Modell (Sporthalle, Mehrzweckhalle oder eine ganz andere Lösung) dafür am besten geeignet ist.

Wenn es um die Ausbildung und Förderung unserer Jugend geht, sind alle politischen Kräfte in Harsewinkel der festen Überzeugung, dass das, was wir für unsere Jugend investieren, die beste Zukunftsinvestition ist. Kein Wunder deshalb, dass auch in dieser Schulausschusssitzung wieder alle Beschlüsse einstimmig gefasst wurden.

Albert Deittert
CDU Sprecher im Ausschuss

Inhaltsverzeichnis
Nach oben