Günter Pohlschmidt
Günter Pohlschmidt
09.03.2007
Ehrenring der Stadt für Günter Pohlschmidt

Ein Bericht der NW ...

Harsewinkel (rz). Der zehnte Träger des Ehrenrings der Stadt Harsewinkel heißt Günter Pohlschmidt aus Greffen. „Er ist die gute Seele des Dorfes“, fasste André Lanwehr, Vorsitzender des örtlichen Schützen- und Heimatvereins, gestern vor der Presse in wenigen Worten das Wirken Pohlschmidts für den Ortsteil und darüber hinaus zusammen. „Günter Pohlschmidt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten mehr als vorbildlich für unseren kleinen Ort eingesetzt“, heißt es in der schriftlichen Begründung. Die höchste Auszeichnung, die der Rat zu vergeben hat, wird der 66-Jährige im Rahmen einer Sondersitzung des Rates am 21. März aus der Hand von Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide entgegen nehmen.

Der Vorschlag des Greffener Schützen- und Heimatvereins wurde in der jüngsten nichtöffentlichen Sitzung des Rates einstimmig begrüßt.

Günter Pohlschmidt, der mit seiner Ehefrau Mathilde zwei erwachsene Söhne hat, ist zwar der amtierende König der Greffener Schützen, doch ansonsten möchte er es in Zukunft etwas ruhiger angehen lassen, um mehr Zeit für seine Familie zu haben. So wird er bekanntlich Anfang April das Amt als Greffener Ortsvorsteher und Ortsheimatpfleger an Norbert Schmitfranz weiter reichen, und auch seinen Posten im Vorstand des Schützen- und Heimatvereins hat er nach 26 Jahren bereits in jüngere Hände gelegt. Grund genug für den Vorstand, über die Möglichkeiten einer öffentlichen Ehrung Pohlschmidts nachzudenken. „Wir haben lange überlegt, dann erschien uns der Ehrenring als der passende Rahmen“, sagte Lanwehr.

Ein Blick auf das vielfältige Engagement lässt keine Zweifel daran aufkommen, dass Günter Pohlschmidt der richtige Mann für die große Ehrung ist. Bereits seit zehn Jahren übt er in Greffen das Doppelamt als Ortsheimatpfleger und Ortsvorsteher aus; vor dieser Zeit hat er bereits seine Amtsvorgänger Franz Bruns und Ludger Hildebrand nach Kräften unterstützt. Neben seinem Wirken im Schützen- und Heimatverein muss auch sein Engagement im Ausschuss „Heimatliche Belange“ erwähnt werden sowie seine Rolle als Initiator für die alljährliche Weihnachtsbeleuchtung in Greffen, die Dorfsäuberungsaktionen sowie das Osterfeuer .

Unvergessen ist sein Einsatz bei der Festwoche zum 950-jährigen Bestehen Greffens. Bedingt durch seine damalige berufliche Anstellung bei der Druckerei Darpe in Warendorf war er maßgeblich für Erstellung die Jubiläumschronik verantwortlich. Er war einer der „Macher“ der 950-Jahr-Festwoche, stellt Lanwehr in seinem Schreiben fest. Aber auch im kirchlichen und kulturellen Bereich trägt das Greffener Dorfleben Pohlschmidts Handschrift: So war er lange im Pfarrgemeinderat von St. Johannes aktiv und gehört zu den Organisatoren und Förderern des alljährlichen Konzertes mit russischen Nachwuchskünstlern.

© 2007 Neue Westfälische
Gütersloher Zeitung, Freitag 09. März 2007

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