Günter Pohlschmidt mit Ehrenring ausgezeichnet

22.03.2007
Bericht aus der "Glocke":
Günter Pohlschmidt mit Harsewinkeler Ehrenring ausgezeichnet

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Harsewinkel-Greffen (hebo). Den Ehrenring, die zweithöchste Auszeichnung der Stadt Harsewinkel, hat Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide Mittwochabend an den Greffener Günter Pohlschmidt verliehen. Dabei würdigte sie den früheren Ortsheimatpfleger und -vorsteher als „gute Seele des Dorfs“ und als „Motor, dem der Brennstoff nie auszugehen schien“.
In ihrer Laudatio erinnerte die Bürgermeisterin an das jahrelange, weit über das normale Maß hinaus gehende Engagement Günter Pohlschmidts für Greffen und darüber hinaus. Sie nannte die 25-jährige Mitarbeit im Schützen-Vorstand und im Arbeitskreis „Heimatliche Belange“, den Einsatz bei der 950-Jahr-Feier, bei der jährlichen Dorfsäuberung und vor allem beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ sowie die Initiierung des Greffener Weihnachtsmarkts. Als Ortsvorsteher habe Günter Pohlschmidt außerdem wesentlich dazu beigetragen, Probleme zu lösen, Konflikte zu entschärfen und Anregungen umzusetzen. Und er habe „dies stets gelassen und freundlich getan“, so die Bürgermeisterin. Sie erinnerte außerdem daran, dass Günter Pohlschmidt sich intensiv um die in Greffen untergebrachten Flüchtlinge gekümmert habe bis hin zu ihrer Heimkehr und dem Neustart in der früheren Heimat. Bei der Organisation der Fahrt zum Balkan und zurück habe Pohlschmidt auch Witz und Improvisationstalent bewiesen.
Im Rat, so Sabine Amsbeck-Dopheide, habe es niemanden gegeben, „der die besonderen Verdienste von Günter Pohlschmidt in Frage gestellt hätte“. Alle hätten der Ehrenring-Verleihung aus voller Überzeugung zugestimmt. Es habe nur einen einzigen Zweifler gegeben – und der bekomme jetzt den Ehrenring verliehen. „Ich danke Ihnen für Ihr Engagement, das an den Stadtgrenzen niemals geendet hat“, sagte die Bürgermeisterin.

Dem neuen Ehrenringträger sprachen Renate Müterthies, Dieter Berheide und Johannes Sieweke für die SPD, CDU und UWG ihre Glückwünsche aus, außerdem gratulierten Brunhilde Leßner für die Grünen, Martin Schwitallik für die FDP und Matthias Brinkrolf für die BfH. Pfarrdechant Wim Wigger („Günter Pohlschmidt hat nicht nur das Herz auf dem rechten Fleck, sondern auch Weitblick“) und der Pastor der Evangelischen Gemeinde Sassenberg/Greffen schlossen sich an, ehe Schützenpräsident André Lanwehr noch einmal begründete, warum sein Verein den Antrag an den Rat gestellt hatte, Günter Pohlschmidt den Ehrenring zu verleihen. Lanwehr wies auch darauf hin, dass mit Pohlschmidt erstmals ein Greffener mit dieser hohen Auszeichnung bedacht worden sei. Musikalisch gratulierte das Blasorchester „Heimatland“, und als die „Grünröcke“ das Lied „Greffen, kleinet Duorp in’t Mönsterland“ intonierten, sangen (fast) alle im dicht bevölkerten Ratssaal mit.
Günter Pohlschmidt selbst dankte herzlich für die Auszeichnung, über die er sehr gerührt sei. Für ihn sei es selbstverständlich gewesen, sich immer für Greffen und seine Bürger einzusetzen. Den Dank gebe er gern weiter an alle Mitbewohner und die Vereine, die ihn stets nach besten Kräften unterstützt hätten, sowie an seine Frau Tilla und die Familie, die ihm immer den Rücken freigehalten hätten. Pohlschmidt erinnerte auch an seinen verstorbenen Bruder Karl-Heinz, der ihm viele Impulse vermittelt und immer zur Seite gestanden habe. Den Ring werde er stets in Ehren halten, betonte er. Umtrunk und Imbiss rundeten die Feier ab.

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