Mitgliederversammlung des CDU Ortsverbands Harsewinkel

B.Bückmann, K.-H.Diederichs, A.Frerick, A.Mense, K.Thiemann
B.Bückmann, K.-H.Diederichs, A.Frerick, A.Mense, K.Thiemann
25.04.2007
Karl-Heinz Diederichs bleibt Chef der CDU
Aber einige Veränderungen im Vorstand

Aus der "Neue Westfälische" ...



Harsewinkel (joe). Einige Veränderungen im Vorstand gab es am Mittwochabend bei CDU-Mitgliederversammlung schließlich doch. Während die 29 Anwesenden den Ortsverbands-Vorsitzenden Karl-Heinz Diederichs und Stellvertreter Anton Mense in ihren Ämtern bestätigten, rückten der weitere Stellvertreter Bernhard Bückmann und Schriftführerin Alexia Frerick nach.

Der 46-jährige Landwirt Bückmann löste mit 28 Ja-Stimmen Norbert Kuznik ab, der später zum Beisitzer (29 Ja) gewählt wurde. Die Rechtsanwältin Frerick (36) erhielt ebenfalls alle 29 Stimmen und trat an die Stelle von Marita Wendt. Neuer 2, Schriftführer ist nunmehr Klaus Thiemann. Der 46-jährige Familienvater und Angestellte bei Claas in Beelen erhielt die Zustimmung von 28 Wahlberechtigten.

Darüber hinaus wurde im Saal Poppenborg die Zahl der Beisitzer von zehn auf elf erhöht. Neu in der Riege sind dabei Veronika Richter, Ulrike Schlüter und der ehemalige JU-Vorsitzende Thomas Nübel. Bestätigt wurden Fraktionsprecher Dieter Berheide, Andreas Grumbach, Klaus Meyer-Wilmes, Heinz Sautmann, Friedhelm Thüte, Christoph Wallmeyer und Michael Wilhalm.

In seinem Vorstandsbericht nannte Diederichs die „Mitgliederzahlen nicht so schön“. Von den 198 Harsewinkler Christdemokraten gehören 70 noch zur Jungen Union (JU) und sind 56 über 70 Jahre alt. Das Durchschnitts alter der Union liege ohne die JU bei 57 Jahren. Der Schwerpunkt der Mitgliederwerbung müsse den 30- und 40-Jährigen gelten, meinte der Vorsitzende. Als Ziel für die nächste Kommunalwahl gab er aus, wieder über 50 Prozent zu kommen.

Aus der Fraktionsarbeit, die „relative Höhen und Tiefen“ gehabt habe, berichtete Dieter Berheide. Als besonders positiv bewertete er die Bereitstellung von 4.000 Euro für das Berufsvorbereitungsprojekt der Gemeinschaftshauptschule sowie den Bau der Marienfelder Ortstangente als Private-Public-Partnership-(PPP)-Model. Der Bau der Straße nach diesem Vorreiterprojekt sei vor allem auf Betreiben der Unions-Fraktion zustande gekommen und böte nach seiner Ansicht große Vorteile. Für die Lösung der Golfplatz-Konflikts plädiere seine Fraktion nach wie vor für eine außergerichtliche Lösung.

© 2007 Neue Westfälische
Gütersloher Zeitung, Freitag 27. April 2007

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