Albert Deittert
Albert Deittert
02.05.2007
Eindrücke aus der Sitzung des Schul-, Kultur- und Sportausschusses.
- Betreiber der neuen Ganztagsgrundschulen
- Finanzierung der Ganztagsgrundschulen
- Ermittelung Sportstättenbedarf
- Kindergarten Greffen
- Stadtsportring

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· Für die neuen Ganztagsgrundschulen (Löwenzahlschule und Marienschule) konnte die Volkshochschule Reckenberg gewonnen werden, die bereits über umfangreiche Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügt. Diese Einrichtung ist auch bereit den Ganztagsbetrieb an der Astrid-Lindgren-Schule zu übernehmen.

· Die Finanzierung des Betriebs der Ganztagsgrundschulen wurde auf eine solide, verlässliche Grundlage gestellt: Die Stadt stellt in Zukunft einen gleichen Grundbetrag für alle Einrichtungen und einen Zuschlag pro Schüler zur Verfügung. Damit ist sichergestellt, dass auch kleinere Einrichtung ein solides Angebot finanzieren können.

· Auch der Vorschlag der Verwaltung, wie der Bedarf an Sportstätten ermittelt werden soll, um eine Grundlage für die Entscheidung über den Bau einer weiteren Halle zu schaffen, fand Zustimmung.

· In Greffen werden Maßnahmen getroffen, um die angespannte Kindergartenplatzsituation zu entschärfen: Für das kommende Jahr wird an vier Tagen eine Spielgruppe eingerichtet für die Kinder, die noch keinen Platz erhalten konnten. Für die folgenden drei Jahre wird eine weitere komplette Gruppe eingerichtet. Spielgruppe und die zusätzliche Kindergartengruppe werden in dem städtischen Gebäude neben dem Regenbogenkindergarten untergebracht und ebenfalls von der AWO betreut.

In all diesen Punkten gab es übrigens einstimmige Beschlüsse. Wir sind ein bisschen stolz darauf, dass die Überlegungen im Schulausschuss offenbar sehr sachorientiert geprägt sind und wenig parteipolitisch beeinflusst werden.
Meinungsverschiedenheiten gab es nur bei einem Punkt:
Der Stadtsportring hatte angesichts gestiegener Teilnehmerzahlen und erfolgter Kostensteigerungen für das laufende Jahr eine Erhöhung des jährlichen Zuschusses beantragt. Während die anderen Fraktionen die Erhöhung sofort beschließen wollten, sprach sich die CDU-Fraktion für eine Vertagung aus, um zunächst näher prüfen zu können, wie der Betrieb in den einzelnen Sporteinrichtungen durch die knappen Finanzen beeinträchtigt werde.

Schließlich geht es um das Geld der Bürger, das wir nur verwalten und das wir nicht einfach sozusagen auf Zuruf vergeben dürfen, auch wenn unsere Finanzlage im Augenblick nicht gerade schlecht ist.

Albert Deittert
CDU Sprecher im Ausschuss

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