Marienfelder CDU besucht Princess Royal Barracks

T.Brinkmann, K.Chrichton, A.Wensing, W.Vögeler
T.Brinkmann, K.Chrichton, A.Wensing, W.Vögeler
11.06.2007
Auf der Mitgliederversammlung der CDU Marienfeld wurde die Frage nach dem Lärm durch englische Hubschrauber in den späten Abendstunden gestellt.
Dieser Frage ging der Ortsvorstand nach, indem Jörg Möllenbrock einen Besuch auf dem Flughafengelände organisierte.

Der dortige Verbindungsoffizier Kenneth Chrichton stand zu allen Fragen Rede und Antwort.
So wurde schnell klar, dass Flüge in den späten Abendstunden nicht zu vermeiden sind, da die dort stationierten Hubschrauberpiloten sich auf einen Einsatz als Versorgungsregiment im Irak vorbereiten. Die Versorgungsflüge im Irak finden wegen der höheren Sicherheit und der niedrigeren Temperaturen vorwiegend nachts statt.
Der leitende Offizier für die Übungsflüge bestätigte dem CDU Vorstand, dass von seiner Seite alles getan werde, um die Anzahl der Abende an denen spät geflogen wird, möglichst gering zu halten. Es wird auch überwiegend in einer Höhe von 2000 Fuß statt der erlaubten 500 Fuß geflogen. Zur Zeit sind etwa 45 Piloten in den Princess Royal Barracks stationiert, von denen jeder laut Vorschrift 1 bis 1,5 Stunden Nachtflug pro Monat nachweisen muss, um die nötige Routine zu erwerben. 13 Versorgungshubschrauber sind auf dem Gelände stationiert.
Trotz aller Bemühungen ist dabei ein Überfliegen von Ortschaften nicht zu vermeiden.
Den CDU Mitgliedern wurde jedoch versichert, dass man die geäußerte Kritik ernst nimmt und sich bemüht, die schon vorhandene große Rücksichtnahme noch weiter auszubauen. Die Marienfelder Bevölkerung wird jedoch gebeten, für die Notwendigkeit von Übungsflügen Verständnis aufzubringen.
Der CDU Vorstand hatte bei dem Besuch jederzeit das Gefühl, dass die Vertreter der englischen Versorgungseinheit sehr offen diskutierten und sich als gute Nachbarn präsentierten.

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