12.06.2007
Die für die Öffentlichkeit interessante Diskussion drehte sich um Verwaltungsvorschläge zur CO2-Minderung.

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Die CDU-Fraktion kann sich nicht mit dem Vorschlag der Verwaltung anfreunden, 90.000 Euro für einige wenige Vorhaben und damit Bauherren zur Verfügung zu stellen. Vielmehr sollten die Mittel dazu genutzt werden, städtische Gebäude als Modellprojekte energetisch zu sanieren, um so die Bürger für den Klimaschutz zu sensibilisieren.

Einerseits ist der Betrag so gering, dass er die Entscheidung des Bauherrn kaum beeinflussen wird , anderseits ist es in der Summe relativ hoch.

Es sind wohl vorwiegend Mitnahmeeffekte zu erwarten. Die CDU-Fraktion drängt darauf, dass der Schwerpunkt auf Aufklärung gelegt wird. Hier könnten die vom Gesetzgeber vorgegebenen Maßnahmen durch städtische Beratung noch verstärkt werden.

Direkte Investitionen sollte die Stadt in erster Linie in eigenen Gebäuden und Baumaßnahmen einbringen. Lediglich bei der Solarthermie (Warmwasserbereitung) scheint ein städtischer Zuschuss diskutabel.

Wettbewerbe, die vor allem der Bewusstseinsbildung dienen, kann sich die Fraktion ebenfalls vorstellen.

Hinsichtlich der CO2-Minderung durch Bebauungspläne sieht die CDU-Fraktion keine Realisierbarkeit.

Lediglich über eine Reservefläche für ein mögliches Blockheizkraftwerk könnte man nachdenken. Dies macht aber nur Sinn, wenn bei der Entstehung eines Baugebietes diese Option auch sofort genutzt wird. Eine spätere Inbetriebnahme in bestehende Siedlungen scheint aussichtslos.

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