Elisabeth Buschsieweke informierte sich bei miniMAXI-Leiterin Gudrun Greve über den Erfolg von zehn Jahren Arbeit.
Elisabeth Buschsieweke informierte sich bei miniMAXI-Leiterin Gudrun Greve über den Erfolg von zehn Jahren Arbeit.
07.08.2007
Beratungszentrale mit beispielhafter Flexibilität
Angefangen hat alles im Jahr 1997 mit einem Selbsthilfeprojekt aus der Mütterzentrumsbewegung. 1999 konnte die erste Wohnung bezogen werden. Nach der Bewerbung um die Trägerschaft für ein Familienzentrum und der Bewilligung kam 2005 der Umzug in das Einfamilienhaus am Prozessionsweg. Heute ist das Mütter- und Familienzentrum miniMAXI in Harsewinkel eine gefragte Beratungsstelle und Kinderbetreuungseinrichtung mit eigenem geräumigem Gebäude und einem großen Kursangebot für Familien.

Elisabeth Buschsieweke informierte sich bei miniMAXI-Leiterin Gudrun Greve über den Erfolg von zehn Jahren Arbeit.

Elisabeth Buschsieweke, CDU-Kreistagsmitglied und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreises Gütersloh hat sich jetzt mit miniMAXI-Leiterin Gudrun Greve getroffen, um sich über den aktuellen Stand nach zehn Jahren Aufbauarbeit zu informieren.

„Die Geschichte des miniMAXI ist vor allem die Geschichte von viel ehrenamtlichem Engagement“, erklärt Greve. „Selbst bei der jüngsten Erweiterung um einen Versammlungs- und Ruheraum ist es trotz Förderung durch den Landschaftsverband und die Stadt nicht ohne die helfenden Hände aus unserem Verein gegangen. Dass schon nach einem Jahr in den neuen Räumen eine Erweiterung notwendig war, ist natürlich ein gutes Zeichen. Der große Zulauf zeigt die dringende Notwendigkeit unserer Einrichtung für Harsewinkel.“

Das umfangreiche Angebot lässt daran kaum einen Zweifel: Die Vermittlung von Tagesmüttern, mit der alles begann, gibt es immer noch. Alleine im letzten Jahr hat das miniMAXI 53 Kindern zu einer solchen Betreuung verholfen. Die Einrichtung verfügt selbst über 32 Betreuungsplätze in Spielgruppen zu je acht Kindern. „Bei allen diesen Angeboten steht die Flexibilität im Vordergrund,“ erklärt Greve. „In den Spielgruppen können zum Beispiel bestimmte Stundenkontingente in der Woche in Anspruch genommen werden.“ „Das ist genau die Art von Flexibilität, die wir uns von den Familienzentren erhofft haben“, hebt Buschsieweke hervor. „Leider wird das von den Kindertagesstätten nicht angeboten. Vielleicht wird sich durch das neue Kinderbildungsgesetz hier aber etwas ändern.“

Ergänzt wird das Angebot des miniMAXI um eine Vielzahl von Informations- und Beratungshilfen zu allen familierelevanten Themen. Kultur- und Freizeitangebote wie ein offenes Elternfrühstück an jedem Mittwochmorgen gehören ebenso dazu wie Veranstaltungen rund und das Thema Gesundheit. „Die Zentralisierung und Vernetzung der Beratungsangebote ist hier vorbildlich geregelt“, freut sich Buschsieweke. „Und die Durchmischung von allen sozialen Schichten und ethnischen Gruppen bei diesen Veranstaltungen und Kursangeboten ist die beste Form von Integration, die wir leisten können.“ Greve ergänzt: „Es ist tatsächlich so, dass manche Eltern mit Migrationshintergrund erst im Austausch mit anderen Eltern hier bei uns von Angeboten erfahren, die für uns ganz selbstverständlich sind, zum Beispiel die Vorsorgeuntersuchungen für Säuglinge.“ Wer sich über das Angebot des miniMAXI informieren möchte kann das vor Ort im Prozessionsweg 12 in Harsewinkel oder im Internet unter www.minimaxi.de.gg.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben