Podiumsdiskussion zur Grundschulreform 2005

14.01.2004

Die Veranstaltung fand große Resonanz in der Bevölkerung. Etwa 250 Teilnehmer, vornehmlich junge Eltern, verfolgten interessiert die Ausführungen der Podiums-Teilnehmer/innen.
Das Ziel der FU Harsewinkel war es ja, vornehmlich Eltern und Lehrer über den Inhalt der Reform bezüglich der Einführung der flexiblen Eingangsstufe im übernächsten Schuljahr zu informieren.

Die Veranstaltung fand große Resonanz in der Bevölkerung. Etwa 250 Teilnehmer, vornehmlich junge Eltern, verfolgten interessiert die Ausführungen der Podiums-Teilnehmer/innen. Das Ziel der FU Harsewinkel war es ja, vornehmlich Eltern und Lehrer über den Inhalt der Reform bezüglich der Einführung der flexiblen Eingangsstufe im übernächsten Schuljahr zu informieren.
Vor allem hatte Schulrätin Barbara Sommer einen schweren Stand, denn sie musste und wollte das Reformvorhaben der NRW-Landesregierung verteidigen. Fragen über eine ausreichende Erprobung des Vorhabens, entsprechende Erkenntnisse und Erfahrungen bei Lehrern konnte sie nicht zufriedenstellend beantworten.
Nahezu alle anderen Wortbeiträge beinhalteten Skepsis und Vorbehalte. Sabine Unger ist z.B. der Meinung, dass der Eingangstufen-Reform die Rahmenbedingungen fehlen, dass Chancen von Integration vertan und Chancen der Förderung nicht genutzt werden. Lt. Ursula Doppmeier nützt die Reform keinem. Die Lehrer würden komplett überfordert, weil ihnen einfach zu viel aufgebürdet werde, und sie wird auch den schwächeren Kindern nicht gerecht. Beifallsbekundungen und Wortbeiträge von Eltern ließen große Vorbehalte gegen die Reform vermuten, wofür auch diese geäußerte Meinung steht: „Warum bastelt man an der Grundschule, wo sie doch gut funktioniert? Das Geld sollte man besser für mehr Lehrer nutzen!“

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