20.09.2007
Die Berufsoffensive der Jungen Union (JU) Harsewinkel war auch 2007 wieder ein voller Erfolg.
Bereits zum siebten Mal startete die JU in Kooperation mit den Schulen, der Stadt, der Firma Claas und der Volksbank ihre erfolgreiche Aktion zur Berufsfindung. 250 Schüler und 68 Firmen machten mit.

Anbei der Artikel der NW.

Schnuppertag in Betrieben
Siebte Berufsoffensive der Jungen Union / 250 Schüler und 68 Firmen machten mit

VON RICHARD ZELENKA

Harsewinkel. Ein guter Job im Medienbereich – das wünschen sich Janina und Marvin für ihre berufliche Zukunft. Die beiden 14-jährigen Schüler der 9. Klasse der Realschule interessieren sich für den Beruf des Journalisten. Kein Wunder, dass sie sich im Rahmen der Berufsoffensive für den Besuch der Lokalredaktion der Neuen Westfälischen in Harsewinkel entschieden. Sie informierten sich gestern vor Ort über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Journalismus und das interessante Berufsbild eines Redakteurs. „Ich schreibe gern und möchte im Beruf mit vielen Menschen in Kontakt kommen“, begründete Marvin seine Wahl.

Janina Herde und Marvin Roggenland waren nur zwei von 250 Schülern und Schülerinnen der weiterführenden Schulen, die für einen Nachmittag in kleinen Gruppen in die heimischen Betriebe ausschwärmten, um den Berufsalltag in der Praxis kennenzulernen. Bereits zum siebten Mal startete die Junge Union (JU) Harsewinkel in Kooperation mit den Schulen, der Stadt, der Firma Claas und der Volksbank ihre erfolgreiche Aktion zur Berufsfindung.

Insgesamt haben sich diesmal 68 Betriebe aus Handwerk, Handel und Industrie sowie Ärzte, Rechtsanwälte und Geldinstitute an der Berufsoffensive beteiligt – mehr als im Vorjahr. Rund 100 Berufsbilder wurden dabei erfasst. „Allen, die zum Erfolg der Aktion beigetragen haben und vor allem den teilnehmenden Betrieben muss ausdrücklich gedankt werden“, sagte die Harsewinkeler JU-Vorsitzende Anne Richter, die mehrere Schülergruppen zum „Einsatzort“ begleitete. Mit dabei war auch die JU-Kreisvorsitzende Stefanie Breitenströter aus Halle, die Ideen für eine kreisweite Berufsaktion sammelte, an deren Konzept gefeilt wird. Das Harsewinkeler Modell, das landesweit beispiellos ist, könnte dabei als Vorbild dienen. Und auch der Übergangscoach Christiane Michael, die in der Hauptschule gute Arbeit an der Nahtstelle Schule/Beruf leistet, schloss sich dem Tross an.

Der größte Andrang herrschte in der Realschule – dort hatte Manfred Nöger von der Kreispolizeibehörde Stellung bezogen. 21 Schüler und Schülerinnen wollten sich bei ihm über den Polizeiberuf informieren. Es ist ein Job mit Zukunft: Wurden bisher jährlich rund 500 Bewerber in NRW für den Polizeidienst eingestellt, so wird sich deren Zahl schon ab 2008 auf mehr als 1.100 erhöhen. Der Grund: Viele Kollegen gehen in Pension, die Polizeireihen müssen aufgefüllt werden. Der Beruf biete gute Aufstiegsmöglichkeiten, sagte Nöger. Die Bewerbung könne neuerdings auch online erfolgen unter

www.polizeiberuf.de
Beruf mit Zukunft: Manfred Nöger ermunterte die jungen Leute, den Polizeiberuf zu ergreifen.Faszinierende Autotechnik: Lars Schwenzfeger (2.v.l.), Filialleiter der Walkenhorst GmbH Harsewinkel, gab den Schülern Daniel Tiessen, Tobias Wiebe, Tim Staron, Marvin Howener und Vanessa Santos Einblicke in die Ausbildung in einem Autohaus. Walkenhorst bietet Lehrstellen im technischen und kaufmännischen Bereich an.Interessiert: Raphael Seller und Theresa Heitmann informierten sich bei der Firma Pokolm Frästechnik über die Berufsaussichten in den Metallberufen.

© 2007 Neue Westfälische
Gütersloher Zeitung,
Freitag 21. September 2007

Inhaltsverzeichnis
Nach oben