Erwarten positive Effekte durch das neue Kinderbildungsgesetz: (v. l.) Elisabeth Buschsieweke, Ursula Doppmeier, Dr. Angelika Wensing und Wim Wigger. Bild: Mense
Erwarten positive Effekte durch das neue Kinderbildungsgesetz: (v. l.) Elisabeth Buschsieweke, Ursula Doppmeier, Dr. Angelika Wensing und Wim Wigger. Bild: Mense
06.11.2007
Der CDU Stadtverband Harsewinkel bot eine Podiumsdiskussion zum neuen Kinderbildungsgesetz:
- Wir wollen helfen, Klarheit zu schaffen!
- Was bringt das Gesetz an Veränderungen?
- Wird wirklich alles teurer?
- Was passiert wann?

Gäste:
Ursula Doppmeier MdL
Elisabeth Buschsieweke
(Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses im Kreistag)
Dechant Wim Wigger
(Kathol. Kirche als Träger von 7 Einrichtungen)

Moderation: Dr. Angelika Wensing (CDU)

Der Bericht der "Glocke" ...

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Kibiz-Gesetz wird sich garantiert zurechtruckeln

Harsewinkel (men). „Wir werden alle Mühen aufwenden, damit das neue Kinderbildungsgesetz (Kibiz) bei uns im Kreis Gütersloh für alle Beteiligten so positiv wie möglich umgesetzt wird“, versprach Elisabeth Buschsieweke am Dienstagabend in der Aula des Gymnasiums den nur knapp 20 Gästen beim CDU Infoabend zum neuen Gesetz.

Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses im Kreistag ist stolz darauf, dass der Ausschuss schon am 30. Oktober die Vorschläge des Kreisjugendamtes einstimmig gebilligt hat. Der Kreistag selbst wird die vorgesehenen Kosten für die Kinderbetreuung, die nur geringfügig höher sind als die bisherigen Kosten, am 26. November verabschieden, schilderte Elisabeth Buschsieweke das weitere Verfahren. Sie betonte, dass der Kreis Gütersloh im aktuellen Umsetzungsverfahren zu den schnellsten im Land gehöre. „Es ruckelt sich garantiert zurecht“, machte sie den anwesenden Erzieherinnen aus den Harsewinkeler Kindergärten Mut. Moderiert von der CDU-Stadtverbands-Vorsitzenden Dr. Angelika Wensing berichteten die Landtagsabgeordnete Ursula Doppmeier, Elisabeth Buschsieweke und Dechant Wim Wigger für die Kindergartenträger aus verschiedenen Perspektiven über das kürzlich in dritter Lesung in Düsseldorf verabschiedete Gesetz. Die katholische Kirche ist in Harsewinkel Träger von sieben der insgesamt 13 Kindergärten. Ausdrücklich betonte der Dechant, dass die Zusammenarbeit mit dem Kreis und dem Jugendamt sehr gut sei. Wie sehr sich die Kirchen, die durch das Kibiz entlastet werden, für die Kinderbetreuung engagieren, erläuterte Wigger mit eindrucksvollen Zahlen. „In St. Lucia werden 75 Prozent des gesamten Haushaltes für die Drei- bis Sechsjährigen aufgewendet, nur 25 Prozent entfallen auf die Sieben- bis Hundertjährigen“. Wim Wigger sieht viele positive Effekte des neuen Gesetzes, verbirgt aber auch die Sorgen der Träger nicht. „Wir wissen nicht, wie viel Personalkosten wir 2008 haben werden. Frühestens am 15. März werden wir abschätzen können, wie viele Stunden gebucht werden“. Der Dechant befürchtet ebenfalls, dass sich viele Eltern aus Kostengründen für 25 Stunden entscheiden werden, obwohl das für manche Kinder zu wenig sei.

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