Unterstützer: Markus Wiegert, Rüdiger Kieseleit, Hermann Hecker, Anne Richter, Christiane Michael und Michael Gerbaulet (v. l.) helfen Schülern bei der Berufsfindung. FOTO: JOE CUBICK
Unterstützer: Markus Wiegert, Rüdiger Kieseleit, Hermann Hecker, Anne Richter, Christiane Michael und Michael Gerbaulet (v. l.) helfen Schülern bei der Berufsfindung. FOTO: JOE CUBICK
255 Schüler machen bei der Berufsoffensive der Jungen Union mit

VON JOE CUBICK

04.09.2008
Harsewinkel. An der achten Berufsoffensive beteiligten sich in diesem Jahr auf freiwilliger Basis 255 Schülerinnen und Schüler aus den 8. und 9. Klassen der weiterführenden Schulen. 166 kommen aus der Hauptschule, 37 sind Realschüler, und 52 besuchen das Gymnasium.

Damit bleibt die Teilnehmerzahl bei der von der Jungen Union (JU) vor sieben Jahren ins Leben gerufenen Initiative relativ konstant. 2007 hatten 250 Schülerinnen und Schüler aus denselben Bildungseinrichtungen teilgenommen. Bislang sind es 70 verschiedene Berufe, in die die Schüler kurz vor den Herbstferien (Ausnahmen sind möglich) hineinschnuppern möchten. Ob es dabei bleibt, ist offen. „Vermutlich werden es 65“, schätzt Anne Richter. Bei der heimischen JU-Vorsitzenden laufen die Fäden der Berufsinitiative zusammen. So lobte Hauptschulrektor Hermann Hecker sie denn auch: „Für uns bleibt wenig zu tun“, sprach er auch für die anderen Schulen.

Noch weiß die Organisatorin und Auszubildende nämlich nicht, wie sie die Berufswünsche Legodesigner oder Ingenieur unterbringen kann. Die Top Ten dagegen „bleiben fast immer gleich“. Zu den Schwerpunkten gehören in diesem Jahr Kosmetiker/in (18 Anmeldungen), Mechatroniker/in (13), Tiermedizinische/r Fachangestellte/r (11), Friseur/in (10), Polizist/in (10) und Journalist/in (Volontariat/9). Nicht gewählt wurden zum Beispiel Berufe wie Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r, Informationselektroniker/in, Ver- und Entsorger/in sowie Steuerfachangestellte/r. Warum, weiß auch Anne Richter nicht. Einige Berufe wie Ver- und Entsorger oder auch Bäcker hätten wohl ein freilich falsches, „schlechtes Image“, vermutete Anne Richter.

Das Feedback von allen Beteiligten falle „ganz unterschiedlich aus“. „Wir haben gute und negative Erfahrungen gemacht“, ergänzte die JU-Vorsitzende. Einige „Berufsschnupperer“ wollen Praktika im gleichen Beruf machen, andere könnten sich vorstellen, dort zu arbeiten, wieder andere fühlten sich ganz und gar nicht wohl.

„Auch bei der Berufsfindung möchten wir helfen und möglichst viele Impulse geben“, meinte Wirtschaftsförderer Markus Wiegert. Dafür sei die Berufsoffensive allemal eine gute Wahl.


Kontakte knüpfen

Die Berufsoffensive soll Schülern der 8. und 9. Klassen in Harsewinkel diverse Berufsbilder näherbringen und einen Einblick in das Berufsleben ermöglichen. Sie sollen eigenständiger und selbstbewusster werden, um Kontakt zu Betrieben zu knüpfen. Auf der anderen Seite können Betriebe Anwärter auf Praktikumplätze und eventuell Ausbildungsplätze finden. Geplant ist die Berufsoffensive 2008 am Donnerstag, 25. September, ab 14 Uhr. Organisiert wird sie von der Jungen Union (JU) Harsewinkel. Deren Ansprechpartner sind Anne Richter, Tel. (01 62) 1 93 26 77, und Arton Zhabollaj, Tel. (01 51) 57 93 68 85. Bei der Stadt Harsewinkel stehen Wirtschaftsförderer Markus Wiegert, Tel. 9 35-1 07, sowie Übergangscoach Christiane Michael, Tel. 9 35-1 37, für Informationen zur Verfügung. (joe)



© 2008 Neue Westfälische
Gütersloher Zeitung, Donnerstag 04. September 2008





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