Aus dem Schul-, Kultur- und Sportausschuss

Albert Deittert
Albert Deittert
27.11.2008
Der beschlossene Bau einer Sporthalle und eines Bürgertreffs in Marienfeld sorgte für eine heftige Diskussion.

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neue Sporthalle

Drei Stunden vor der Sitzung des SKS erreichte ein Schreiben per Mail die Fraktionsvorsitzenden, aus dem 6 Gründe hervorgehen, die nach Ansicht der Verwaltung rechtfertigen, dass in puncto Bürger- und Sporthalle Marienfeld bisher nicht viel geschehen ist.

Die Feststellung des Flächenbedarfs für das Bürgerhaus wurde mit den Vereinen besprochen und die Standortfrage am Anton-Bessmann-Ring zusammen mit der Sporthalle durch die Vertreter der Marienfelder Vereine einhellig bestätigt. Die Frage einer Bau- und(oder Betriebsträgerschaft wurde auf dieser Sitzung leider nicht zur Sprache gebracht.

Den Auftrag der Politik, die Kostenermittlung unter Einbeziehung von Generalunternehmen zu überprüfen, hat die Verwaltung in den letzten vier Wochen nicht vorangetrieben, sondern nach Auskunft der Bürgermeisterin lediglich Unternehmen herausgesucht, die man danach fragen wolle.

Fehlende Ratsentscheidungen wurden von der Bürgermeisterin als Hemmnisse für konkrete Planungen ins Feld geführt.

Für die CDU vertrat Dr. Angelika Wensing die Position, dass hier erheblich auf Zeit gespielt wird. Die in der e-Mail genannten Gründe hätten dem Rat bereits in der letzten Sitzung genannt bzw. zur Diskussion gestellt werden können. Keiner der genannten Gründe beruhe auf Tatsachen, die neu aufgetaucht seien.

Weitere Verzögerungen der Planungen und Vorbereitungen könne man den beteiligten Vereinen nicht zumuten betonte Hermann Menden.
Die CDU Fraktion wünscht sich für die Haushaltsberatungen belastbare Zahlen, um die Entscheidung über den Baubeginn 2009 auf deren Grundlage treffen zu können.


KÖB

Die Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB) St. Lucia nimmt seit vielen Jahren Aufgaben einer Stadtbibliothek war und wird deshalb von der Stadt mit erheblichen Finanzmittel unterstützt. Inzwischen platzt diese Einrichtung aus allen Nähten. Deshalb wurde bereits in mehreren Sitzungen über eine notwendige Erweiterung diskutiert, die von der Stadt finanziert werden müsste.

In der letzten Sitzung standen zwei mögliche Standorte zur Debatte: „Schwestergarten“ oder „Brentrups Garten“. Die CDU-Fraktion sprach sich für den Schwestergarten aus, weil man hier an bestehende Strukturen anknüpfen und das Engagement der vielen Ehrenamtlichen sichern könne, weil dieser Standort für die Schulen ideal sei und weil die Gemeinde St. Lucia als Trägerin sich entschieden für diesen Standort ausspricht. Mit knapper Mehrheit sprach sich der Ausschuss daher mit den Stimmen der CDU für den Schwesterngarten aus. Die endgültige Entscheidung trifft jedoch der Rat. Dort sind die Mehrheitsverhältnisse jedoch anders, weil zwei Mitglieder der CDU-Fraktion nicht mitstimmen dürfen, weil sie als Kirchenvorstandsmitglieder befangen sind.


Frühstück und Mittagessen in den Kindertageseinrichtungen

Der von der CDU durchgesetzte Zuschuss für Frühstück und Mittagessen in den Kindertageseinrichtungen wird, wie in der Sitzung mitgeteilt wurde, von allen Beteiligten als großer Erfolg gewertet.


Beschulung von Kindern mit Sonderförderbedarf

Die Frage der künftigen Beschulung von Kindern mit Sonderförderbedarf aus Harsewinkel konnte noch nicht entschieden werden. Die CDU hält es mit den anderen Fraktionen für den besten Weg, wenn diese Kinder auch in Zukunft in Harsewinkel zur Schule gehen dürfen. Die CDU-Fraktion ist allerdings nicht bereit, diese Förderaufgabe der August-Claas-Schule zuzuweisen, wenn das Kollegium der Schule sich dazu nicht in der Lage sieht, denn wir sind sicher, dass eine optimale Förderung nur möglich ist, wenn die beteiligten Pädagogen voll hinter dieser Aufgabe stehen.

Da die August-Claas-Schule ihren Meinungsbildungsprozess noch nicht angeschlossen hat, wurde die Entscheidung auf Februar vertagt.
Eine neue Hallennutzungsordnung für die Sporthallen in Harsewinkel war durch Gespräche zwischen Verwaltung und StadtSportRing erarbeitet worden. In den drei kleineren Punkten, bei den im Vorgespräch keine einvernehmliche Lösung erreicht worden war, sprach sich der Ausschuss für die Vorschläge des StadtSportRings aus.


Für die „Roten Funken“ und die KÖB St. Johannes wurden, wie beantragt, Zuschüsse für die laufende Arbeit bewilligt.

Albert Deittert
CDU Specher im Ausschuss

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