CDU diskutierte über Familienpolitik in Harsewinkel

08.01.2009
Zur Diskussionsrunde der CDU „Wie wir in Harsewinkel leben wollen“ trafen sich mehr als 30 Personen im Greffener Bürgerhaus, um zu besprechen, wie es um die Situation der Familien in Harsewinkel steht und was in den Bereichen Kinderbetreuung und Familienförderung noch zu tun ist.

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CDU Bürgermeisterkandidat Friedhelm Thüte und der CDU Fraktionssprecher Albert Deittert stellten dar, was in den letzten Jahren für Familien getan wurde und wie es wirkt. Dabei wurden von den anwesenden Kindergärtnerinnen ausdrücklich die Frühstückszuschüsse gelobt, die im Sommer auf Initiative der CDU eingeführt wurden.

Die Entwicklung des Familienzentrums Mini Maxi von einer Privatinitiative zweier CDU Frauen Anfang der 90er Jahre hin zu einem Zentrum für alle Generationen, gefördert von der Stadt und vom Kreis zeigt, wie viel Bedarf an Beratung und Betreuung besteht.

Gregor Budde stellte die Pläne für den Neubau des St. Johannes Kindergarten in Greffen vor. Dort wird ein kleines Schmuckstück entstehen, das den heutigen Bedürfnissen der Kinderbetreuung und –förderung entspricht.

Der Bürgermeisterkandidat stellte den interessierten Bürgern verschiedene Ideen des Arbeitskreises Familie der CDU vor. Dabei stellte er den Grundsatz, dass nur die Ideen durchführbar sind, die auch finanziert werden können, in den Vordergrund.
Unter diesem Aspekt und auch vor dem Hintergrund der zu erwartenden negativen wirtschaftlichen Entwicklung blieb da so manche Idee auf der Strecke. So wurde zwar festgestellt, dass die Beitragsfreiheit im Kindergarten wünschenswert und sinnvoll wäre, Harsewinkel dies aber nicht aus eigener Kraft finanzieren könne.

Die Wiedereinführung eines Familienpasses wäre hingegen finanzierbar, wurde aber von den Diskussionsteilnehmern eher ablehnend beurteilt.
Sehr positiv wurde von den Anwesenden ein Scheck für Schulmaterialien zum Schuljahresbeginn für jedes Harsewinkeler Schulkind gesehen. Die Kosten dafür wären überschaubar und diese Hilfe für Familien käme direkt bei den Kindern an.

Friedhelm Thüte sagte zu, sich dafür einzusetzen, dass diese Idee weiterentwickelt und auf ihre Realisierbarkeit geprüft wird.

Insgesamt waren sich alle einig, dass die Familien in unserer Stadt gut dastehen, ihre Situation jedoch auch weiterhin die volle Aufmerksamkeit der Politik verdient.

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