Heinz Sautmann
Heinz Sautmann
12.02.2009
Bekanntlich geht es in den Betriebsausschuss-Sitzungen in erster Linie um die Belange der Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen in der Stadt Harsewinkel.
Wesentliche Punkte dieser Sitzung waren:
1.  Optimierung der Frischwasseraufbereitung im Wasserwerk Harsewinkel
2.  Vorstellung der Entwurfsplanung für ein Regenrückhaltebecken
3.  Die Auftragsvergabe für eine Solarabsorberanlage

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1.  Optimierung der Frischwasseraufbereitung im Wasserwerk Harsewinkel

Nachdem bereits in den vergangenen Jahren verschiedenen Sanierungsmaßnahmen am Wasserwerk der Stadt Harsewinkel durchgeführt wurden, u.a. Dach des Werkgebäudes, Zwischenbehälter, Reinwasserbehälter, steht nunmehr die Optimierung der Wasseraufbereitungsanlage an. Das beauftragte Spezialunternehmen GUV aus Kassel hatte bei Untersuchungen festgestellt, dass die seit ca. 20 – 30 Jahren im Einsatz befindlichen Filteranlagen nicht mehr die gewünschte Wasserqualität bringen. Es geht vor allem darum, das im Wasser vorhandene Eisen und Mangan noch weiter zu vermindern. Zusätzlich wurden schwankende Grenzwerte bezüglich der Calcitlösekapazität festgestellt. Das sogen. Calcitlösevermögen kann u.U. dazu führen, dass zement- und metallhaltige Werkstoffe angegriffen werden.
In der Sitzung wurde die von der GUV favorisierte Verfahrenstechnik der verbesserten Wasseraufbereitung vorgestellt und vom Ausschuss beschlossen.
 

2.  Vorstellung der Entwurfsplanung für ein Regenrückhaltebecken

Das Niederschlagswasser aus den Wohngebieten „Laumanns Hof“, „Ravensburger Weg“ und „Östlich der Wippe“ wird derzeit noch direkt in die Wippe eingeleitet. Obwohl die Einleitungsgenehmigungen dafür seit einiger Zeit abgelaufen sind, wurde das Verfahren aufgrund von laufenden Grundstückverhandlungen für den Bau eines Regenrückhaltebeckens (RRB) bislang noch geduldet. Das PFI-Planungsbüro aus Kassel hat nunmehr in der Sitzung einen Entwurf für den Neubau des RRB vorgestellt. Vorgesehen ist ein offenes Erdbecken in einer Mulde mit einer Fläche von 1700 m², das gut 1100 m³ Regenwasser zurückhalten kann und nur bei Bedarf Wasser in die Wippe ableitet. Als wahrscheinlicher Standort kommt eine im Eigentum der Stadt befindliche Fläche infrage, die sich nördlich des Baugebietes „Erich-Kästner-Straße“ befindet.
 

3.  Die Auftragsvergabe für eine Solarabsorberanlage
Wie bereits aus früheren Sitzungen berichtet, wurde im Zusammenhang mit einer Studie über die Möglichkeiten von Energie- und CO2-Einsparmaßnahmen auch die Installation von Solarabsorberanlagen für das Frei- und Hallenbad vorgeschlagen. In der Sitzung wurde die Vergabe dieses Vorhabens beschlossen, damit noch rechtzeitig vor Beginn der Freibad-Saison die Installation abgeschlossen werden kann.


Heinz Sautmann
CDU Sprecher im Ausschuss

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