Wir wir in Harsewinkel leben wollen - Sicherheit

Diskussion über die Sicherheit in Harsewinkel

Friedhelm Thüte und Landrat Sven-Georg Adenauer
Friedhelm Thüte und Landrat Sven-Georg Adenauer

18.03.2009
Auch die vierte Veranstaltung in der CDU Reihe „Wie wir in Harsewinkel leben wollen.“ erfreute sich großer Beliebtheit.

Im Heimathaus war es diesmal die Sicherheit in unserer Stadt, die im Mittelpunkt der Diskussion stand.

Dazu gab der CDU Bürgermeisterkandidat Friedhelm Thüte einleitend einen Überblick über das Sicherheitskonzept der CDU.

Dieses umfasst vorbeugende, aufklärende und überwachende Maßnahmen. Friedhelm Thüte betonte ausdrücklich den hohen Stellenwert der Jugendsozialarbeit sowie der Tätigkeit der örtlichen Sportvereine und des Stadtjugendringes im Hinblick auf die Vorbeugung von Jugendkriminalität. Er stellte aber auch fest, dass man mit diesen Maßnahmen nicht alle Jugendlichen erreichen kann.

 

Einen weiteren präventiven Schwerpunkt sieht die CDU im Bereich der Integration und Sprachförderung. Gerade in einer Stadt, die so vielen verschiedenen Nationalitäten ein zu Hause bietet müssen Integrationshilfen angeboten aber auch genutzt und mit gestaltet werden. Nur so kann auf Dauer ein harmonisches Miteinander funktionieren.

 

Mit Stolz wies der CDU Bürgermeisterkandidat auf die Erfolge der CDU in den letzten Jahren hin. Nach sechsjährigem zähem Ringen konnte die Videoüberwachung einiger öffentlicher Gebäude und die Stadtwacht durchgesetzt werden. Und der Erfolg gibt der CDU Recht. Die Vandalismusschäden sind in diesen Bereichen auf nahezu Null gesunken.

 

Unter dem Thema „Erziehung durch Umgebung“ fasst Friedhelm Thüte die Maßnahmen zusammen, die nach Willen der CDU durchgeführt werden sollen, um Unordnung und dunkle Ecken zu beseitigen. Die bessere Übersichtlichkeit drängt das Treiben der so genannten lichtscheuen Elemente nachweislich zurück.

Am Ende seines Vortrags mahnte er Zivilcourage und Nachbarschaftshilfe an, die in vielen Situationen Straftaten verhindern oder zu deren Aufklärung beitragen können.

 

Im Anschluss nahm der Landrat Sven-Georg Adenauer als Leiter der Kreispolizeibehörde Stellung zur Sicherheitslage im Kreis Gütersloh. Er wies darauf hin, dass wir trotz aller noch zu lösenden Aufgaben die niedrigste Kriminalitätsrate seit 2001 haben. In vielen Bereichen, wie z.B. den Diebstählen aus KFZ sei ein deutlicher Rückgang zu spüren.

 

Sorgen machten ihm u.a. die Zunahme von Fahrradunfällen und Unfällen mit Rollatoren. Von den 1700 im Straßenverkehr Verletzten im Jahre 2008 waren 600 Radfahrer. Da müsste vorbeugend und kontrollierend ein neuer Schwerpunkt gesetzt werden.

 

Die Umstrukturierung der Polizei zu mehr Präsenz auf der Straße ist an Hand der vorliegenden Zahlen als ein deutlicher Erfolg zu werten.

Zur Situation in Harsewinkel sagte der Landrat, dass hier zwar bezogen auf andere Gemeinden des Kreises  die Kriminalität vergleichsweise etwas höher sei, wir aber weit entfernt von dem oft zitierten Klein-Chicago wären.

 

In der sich anschließenden Diskussion wurde viel über vorbeugende Maßnahmen im privaten Bereich gesprochen. Dabei wies der Landrat auf die kostenlosen Beratungsangebote der Polizei zur Sicherung von Häusern und Wohnungen hin.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde einhellig festgestellt, dass man in Harsewinkel einen vernünftigen Weg beschritten hat, den die CDU konsequent weitergehen will.

 

Das eindeutige Ziel der CDU wurde von Friedhelm Thüte mit dem Satz: “Jeder Mensch in Harsewinkel soll sich zu jeder Zeit sicher fühlen.“ beschrieben. Dafür ist noch so manche Anstrengung und Idee nötig.

 

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