CDU zeigt Probleme mit den Umlaufschranken auf

F.Thüte und S.Schumann mit Sohn
F.Thüte und S.Schumann mit Sohn

02.12.2009
Harsewinkel als fahrradfreundliche Stadt bemüht sich um den Erhalt und Ausbau von Radwegen. Die sich immer wieder verändernden Anforderungen der Radfahrer sollten aber berücksichtigt werden.

Radfahrer mit Kinderanhängern haben häufig Probleme mit den zu engen Umlaufschranken.

... zum Antrag


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Stadt Harsewinkel
Die Bürgermeisterin

Münsterstr. 14
33428 Harsewinkel


Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr verehrte Frau Bürgermeisterin,

namens und im Auftrag der CDU Fraktion stelle ich folgenden Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt,
die Umlaufschranken im Stadtgebiet hinsichtlich ihrer „Barriere freien“ Durchlässigkeit für Fahrräder mit Anhängern zum Kleinkindertransport und für Krankenfahrstühle zu überprüfen.

Außerdem bitten wir um eine Aufstellung der zu erwartenden Kosten für einen möglicherweise erforderlichen Umbau der Umlaufschranken.

Begründung:

Im gesamten Stadtgebiet gibt es aus Sicherheitsgründen Umlaufschranken für Fußgänger und Radfahrer.
Diese Schranken sind zum Teil seit Jahrzehnten in Betrieb.
Neue Rad- und Fußwege werden grundsätzlich mit entsprechenden Schranken vorbildlich ausgestattet.

Diese Maßnahmen dienen allen Verkehrsteilnehmern und führen zu einer wesentlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit. 
  
Harsewinkel als fahrradfreundliche Stadt bemüht sich um den Erhalt und Ausbau von Radwegen. Die sich immer wieder verändernden Anforderungen der Radfahrer sollten aber berücksichtigt werden.

Radfahrer mit Kinderanhängern haben häufig Probleme mit den zu engen Umlaufschranken.
  



Die Anhänger bleiben an der Schranke hängen oder streifen den Metallpfosten.
Der Anhänger muss dann von Hand umgesetzt  oder durch mehrere Lenkbewegungen um die Schranke geführt werden.
Zu enge Umlaufschranken veranlassen solche Radfahrer
längere und meist auch gefährlichere Wege zu nutzen.




Eine ungleich größere Problematik ergibt sich für Personen, die auf selbstfahrende Krankenfahrstühle angewiesen sind.

Diese wachsende Personengruppe, hat an vielen Stellen in der Stadt Probleme mit den zu eng gesteckten Umlaufschranken.

Abschließend verweisen wir auf die DIN 18024-1 „Barriere freies Bauen“.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Bünnigmann
CDU Fraktionssprecher

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