Erhalt der Schulsozialarbeit, grünes Licht für Frühförderung

Dr. Heinz-Josef Sökeland
Dr. Heinz-Josef Sökeland
17.02.2010
Bei allen Sparbemühungen handeln die CDU- und FDP-Fraktion im Gütersloher Kreistag mit Augenmaß. So soll die Schulsozialar­beit nicht ab dem 1. Oktober dieses Jahres auf je eine halbe Stelle pro Kolleg reduziert werden. „Wir wollen nicht an der falschen Stelle sparen und bestehende Strukturen nicht unnötig kaputt machen", erklärt Dr. Heinrich Josef Sökeland, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. "Daher soll die Schulsozialarbeit bis zum 31. Juli 2011 im Umfang einer ganzen Stelle je Berufskolleg fortgeführt werden."

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"Wir halten es für sinnvoll, die Leistung bis zu diesem Zeitpunkt sicherzustellen, an dem die Schulentwicklungsplanung abgeschlossen ist.“ Auf der Grundlage der dann feststehenden Schülerzahlen wollen CDU und FDP die Schulsozialarbeit zu diesem Zeitpunkt neu überdenken. „Es ist uns wichtig, diese Signale möglichst früh zu geben, weil es für die Sicherheit der Mitarbeiter in den Berufskollegs wichtig ist“, so Sökeland.
 
Einigung ist auch beim Thema Interdisziplinäre Frühförderung in Sicht. „Wir wollen, die von der Verwaltung mit den Trägern ausgehandelte Vereinbarung mittragen“, sagt FDP-Fraktionsvorsitzender Michael zur Heiden. CDU und FDP danken dabei ausdrücklich Kreisdirektor Christian Jung und der Kreisverwaltung, die nach langwie­rigen Verhandlungen zu einem guten Ergebnis gekommen sind. „Wir halten dieses Ergebnis für eine gute Grundlage für die weitere Zusammenarbeit und bitten auch die anderen Fraktionen, dieser Lösung zuzustimmen“, ergänzt Sökeland. Nach der neuen Preisverhandlung für die Stundensätze der Interdisziplinären Frühförderung wird der Kreishaushalt um 600.000 Euro entlastet. „Mit dieser Regelung ist sehr gut für die Kinder und ihre Familien gesorgt, außerdem erreichen wir ein be­trächtliches Sparziel, wie es sich CDU und FDP vorgenommen hatten“, so der CDU-Fraktionsvorsit­zende. "Dadurch entlasten wir auch beträchtlich die Kreisumlage und damit unsere Städte und Gemeinden."

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