Norbert Kuznik
Norbert Kuznik
17.03.2010
In der Sitzung ging es im Wesentlichen um die Wassergewinnung und die Abwasserbeseitigung. Zum Thema Dichtheitsprüfung gab es größeren Gesprächsbedarf.

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Bericht über den Stand der Ausführung der Beschlüsse

Heinz Sautmann erkundigt sich nach dem aktuellen Stand der energetischen Arbeiten zum Energie- und Anlagenkonzept des Frei- und Hallenbades.
Herr Volmering teilt mit, dass die neue Ozonerzeugungsanlage im Laufe des Monats März montiert wird. Und am 9. Juni eine Vorstellung der neuen Technik erfolgt.


Mitteilung der Verwaltung:

Hier geht es um die Personalstärke des Bauhofs und damit verbundene produktive Arbeitsleistung. Die Behandlung des Themas erfolgt in einer der nächsten Sitzung.


Entwässerungsentwurf Ostortstraße

Das Ingenieurbüro Redecker aus Detmold hat den Entwässerungsentwurf vorgestellt. Der Regenwasserkanal wird unter dem zukünftigen Radweg verlegt. Geplant war hier ein zwei Meter breites Kastenprofil. Die Ausführung erfolgt über eine Ø1m große Rohrleitung. Zwingend erforderlich ist das Stauvolumen im Kanal, das zunächst aufgefangene Regenwasser kann dann über ein Bauwerk mit einer Drosselung in den Graben geführt werden. Durch diese neue Planung kommt es zu einer Kosteneinsparung von 96.000 Euro. Der Vorschlag wurde einstimmig beschlossen.


Wassergewinnung:
Vorstellung der Planung für die Errichtung eines weiteren Förderbrunnens


Das erforderliche Brunnengrundstück wurde zwischenzeitlich erworben. Die Planung wurde von Vertreter des Ingenieurbüros GUV, aus Minden vorgestellt. Der zusätzliche Brunnen dient zur langfristigen Sicherung der eigenen Wasserversorgung. Er wird mit einer Tiefe von 27 Metern erstellt. Auf 300 Meter werden Anschlussleitungen verlegt. Die Kosten des Vorhabens belaufen sich auf 95.000 Euro zuzüglich der Leitungskosten in Höhe von 50.000 Euro. Die Auftragsvergabe erfolgte über eine beschränkte Ausschreibung. Der Vorschlag wurde einstimmig beschlossen.


Dichtheitsprüfung nach §61a Landeswassergesetz NRW

Die Stadt Harsewinkel hat ihre Abwasserleitungen mittels optischer Inspektion bereits einmal durchgeführt. Die Stadt ist aktuell in der zweiten Befahrung der Kanäle.
Der Gesetzgeber schreibt auch eine Prüfung der Abwasserleitung im privaten Grund vor. Hier sind die Eigentümer in der Pflicht. Es stellen sich dabei folgende Fragen:
  Welche Leitungen werden geprüft?
  Welche Arbeiten sind erforderlich?
  Wie wird die Prüfung vorbereitet?
  Wie wird die Prüfung durchgeführt?
  Was tun bei einer undichten Leitung?
  Und die Kernfrage: Was kostet die Dichtheitsprüfung?

Bei der Dichtungsprüfung können defekte Rohrleitungen aufgezeigt werden. Dabei haben die Kontrollschächte eine wichtige Funktion. Leider sind diese in älteren Siedlungen in der Regel nicht vorhanden.

Wenn Rohrleitungen defekt sind, gelangt Abwasser unkontrolliert ins Erdreich und verschmutzt damit letztendlich auch das Grundwasser. Defekte Leitungen schädigen also die Umwelt. Es treten aber andere Probleme auf. So ziehen defekte Leitungen auch Ungeziefer und auch Ratten an.

Alle relevanten Informationen sollen die Bürger über Faltblättern, Infostände auf Veranstaltungen und natürlich durch das Tiefbauamt bekommen.

In Anlehnung an die Prüftermine der Stadt Harsewinkel für die eigenen Leitungen, ist ein Terminplan für die privaten Leitungen erstellt worden.
In der Beratung wurde der Beschlussvorschlag hinsichtlich der Art der Prüfung (Wasser / Luft) abgeändert. Das wird wesentlichen Einfluss auf die Kosten haben.

Norbert Kuznik
Vorsitzender Betriebsausschuss

Im Anhang ...
 

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