„Stadtwächter sind mit Sicherheit ihr Geld wert“

aus der Gesprächsreihe „Wo drückt der Schuh?“

Thomas Wittenbrink (Außendienstmitarbeiter Ordnungsamt), Michael Bergholz (Fachbereich Bürgerdienste),  Ewald Lüffe (Stellvertretender Fachbereichsleiter Bürgerdienste), Klaus Thiemann, Friedhelm Thüte
Thomas Wittenbrink (Außendienstmitarbeiter Ordnungsamt), Michael Bergholz (Fachbereich Bürgerdienste), Ewald Lüffe (Stellvertretender Fachbereichsleiter Bürgerdienste), Klaus Thiemann, Friedhelm Thüte
18.06.2010
(gad) Im Rahmen dieser Gesprächsreihe greift die CDU Harsewinkel aktuelle Themen auf, die die Bürger beschäftigen. Am Mittwochabend wurden in der Gaststätte Falke die Bereiche Sicherheit, Video-Überwachung und Stadtwacht in den Mittelpunkt gerückt.

© 2010 Die Glocke, Freitag 18. Juni 2010

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Diskutiert wurde mit einer Expertenrunde: Ewald Lüffe (Stellvertretender Fachbereichsleiter Bürgerdienste), Thomas Wittenbrink (Außendienstmitarbeiter Ordnungsamt) und Michael Bergholz (Fachbereich Bürgerdienste). In den Reihen der CDU ist man sich einig: Die Video-Überwachung auf den Schulhöfen und die Stadtwacht müssen bleiben. „Beide sind mit Sicherheit ihr Geld wert. Die Video-Überwachungen und die Stadtwächter haben wirklich etwas gebracht – auch für die gefühlte Sicherheit bei den Bürgern. Deswegen wird das auch weiterhin so gemacht, da gibt es überhaupt kein Zucken oder Zögern bei der CDU-Fraktion“, so der Vorsitzende Heinz Bünnigmann, der davon ausgeht, dass beides auch große Befürwortung in den zuständigen Ausschüssen finden wird. Für Unverständnis sorgt bei den Christdemokraten der Antrag des Grünen-Politikers Henrik Gebauer, der die Video-Überwachung auf den Schulhöfen nur noch auf die Nachtzeit (20 Uhr bis 6 Uhr in der Früh) begrenzen möchte. In der übrigen Zeit sollen die Kameras dagegen abgeschaltet sein.

Installiert wurden die Videoanlagen, weil bis 2006 erhebliche Vandalismusschäden an Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen an der Tagesordnung waren. Seit der Präsenz der mittlerweile acht Stadtwächter und der Video-Überwachung im Dezember 2006 konnten die Vorfälle nahezu auf null gesenkt werden. Eine klare Sprache. Im Juni 2002 haben wir den ersten Antrag dazu gestellt und sind dafür beschimpft worden. Doch dann kam plötzlich die Einsicht.Und mittlerweile haben es andere Gemeinden im Kreis sogar kopiert“, so Bünnigmann. Auch CDU-Ratsmitglied Friedhelm Thüte, FDP-Mann Martin Schwitallik und Ewald Lüffe sprachen sich für das Beibehalten von Video-Überwachung und Stadtwacht aus. Sie lobten die positive Entwicklung und die nachhaltigen Erfolge. Michael Bergholz bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit den Stadtwächtern. Sie sind an 53 Stellen in Harsewinkel aktiv. Kontrolliert werden unter anderem 21 Spielund Bolzplätze, 16 Punkte in Marienfeld und 11 Stationen in Greffen. Das unterstrich Michael Bergholz.

© 2010 Die Glocke
Freitag 18. Juni 2010
 

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