Dr. Angelika Wensing
Dr. Angelika Wensing

23.11.2010
Eindrücke aus der Sitzung des Schul-, Kultur- und Sportausschusses zu den Themen:
- Jahresberichte der Sozialarbeiter und Übergangscoaches
- Schulsozialarbeit an Grundschulen
- Schülerzahlen in Harsewinkel

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Die heutige Sitzung des SKS fand in der Cafeteria der Realschule statt. Zu Beginn der Sitzung wurden Ausschussmitglieder und Gäste durch die frisch renovierten Räume der Realschule geführt. Durch die Umbaumaßnahmen, für die 800.000 Euro investiert wurden, entstanden sowohl die Cafeteria als auch eine neue Küche, ein Aufenthaltsraum und ein großzügiger Raum mit moderner Bühne für Theateraufführungen und ähnliches. Auch andere Räume wurden teilweise modernisiert und die Beleuchtung neu konzipiert. Ausdrücklich lobten der Rektor Herr Hörnig und seine Kollegen den Raumgewinn, der die pädagogische Arbeit deutlich verbessert.

Im Anschluss an den Rundgang stellten die Sozialarbeiter und Übergangscoaches der Haupt- und Realschule ihre Jahresberichte vor. Die CDU Fraktion lobte die sehr übersichtliche Darstellung dieses komplexen Themenbereichs sowie die Arbeit der Schulsozialarbeit und der Übergangscoaches. An der Hauptschule gelang wieder eine über 50%ige Vermittlung der Schulabgänger in berufliche und schulische Ausbildung. 49% der Schulabgänger haben sich für den Besuch weiterführender Bildungsgänge entschieden. Diese Ergebnisse sind überdurchschnittlich gut.

Der nächste Tagesordnungspunkt behandelte den Antrag der Grundschulen auf Einführung der Schulsozialarbeit an den Grundschulen unserer Stadt.
Hier hat die CDU deutlich Stellung bezogen. In der momentanen Finanzsituation der Stadt ist es für uns unvorstellbar, weitere neue Projekte einzuführen. Wir haben in den letzten Jahren mit den Familienzentren und Offenen Ganztagsgrundschulen gute Möglichkeiten geschaffen, in denen Hilfestellungen für Kinder und Eltern angeboten werden. Diese Maßnahmen werden massiv finanziell gefördert. Weitere Maßnahmen sind vielleicht wünschenswert aber nicht bezahlbar.
Aus diesem Grund und vor dem Hintergrund sinkender Schülerzahlen fordern wir die Verantwortung der Lehrer ein und wollen, dass alle bisher geschaffenen und bezahlten Projekte intensiv genutzt und weiterentwickelt werden, um den Bedürfnissen der Grundschulkinder gerecht zu werden.
Wir wehren uns dagegen, dass man der Stadt immer mehr kostenintensive Aufgaben aufbürdet, die auch mit Eigenverantwortung von Lehrern und Eltern in bestehenden Strukturen gelöst werden können.
Das sahen SPD, UWG und Grüne ganz anders.
Nicht vorhandenes Geld wurde vehement eingefordert, um Schulsozialarbeit an den Grundschulen zu realisieren.
Die Abstimmung verlief entsprechend. SPD, UWG und Grüne votierten für die Schulsozialarbeit an den Grundschulen (7 Stimmen). CDU und FDP votierten dagegen (6Stimmen).

Die Vorstellung der Schülerzahlen an den Schulen in Harsewinkel sowie die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes beinhalteten keine weiteren Überraschungen und wurden vom Ausschuss lediglich zur Kenntnis genommen.

Dr. Angelika Wensing
CDU Sprecherin im Ausschuss
 

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