Kreisparteitag: Ralph Brinkhaus mit 97,4 Prozent als Kreisvorsitzender bestätigt

Norbert Röttgen spricht über „Zeitenwende“ in der Energiepolitik

Ralph Brinkhaus (links) und Dr. Norbert Röttgen in der Gütersloher Stadthalle.
Ralph Brinkhaus (links) und Dr. Norbert Röttgen in der Gütersloher Stadthalle.
08.04.2011
Beim Kreisparteitag der CDU im Kreis Gütersloh standen am Freitagabend Vorstandswahlen auf dem Programm. Der Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus wurde dabei mit 301 von 309 gültigen Stimmen (97,4 Prozent) als Kreisvorsitzender bestätigt.

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Bei der Wahl seiner vier Stellvertreter wurden 311 gültige Stimmzettel abgegeben.

Die drei Stellvertreter
Dr. Michael Brinkmeier aus Rietberg (284 Stimmen),
Elke Hardieck aus Halle (261) und
Elisabeth Witte aus Rheda-Wiedenbrück (265)
wurden ebenfalls wiedergewählt.
Hans Schäfer aus Schloß Holte-Stukenbrock trat nicht erneut als stellvertretender Vorsitzender an.
Für ihn wurde Klaus Dirks (278), ebenfalls aus Schloß Holte-Stukenbrock, als weiterer stellvertretender Vorsitzender gewählt.
 
Schriftführer des CDU-Kreisvorstandes bleibt
Raphael Tigges aus Gütersloh,
seine Stellvertreterin ist wie zuvor Lis Fockenbrock aus Versmold.
Neuer Schatzmeister ist Detlef Temme aus Steinhagen, der das Amt von dem nicht mehr kandidierenden Andreas Westerfellhaus übernimmt.
Neuer stellvertretender Schatzmeister ist Helmut Kaltefleiter aus Verl.

Darüber hinaus wählte der Kreisparteitag 18 Beisitzer in den Kreisvorstand.
Für Harsewinkel wurden gewählt:
Jörg Möllenbrock und
Karl-Heinz Diederichs.

Dr. Heinz-Josef Sökeland (Harsewinkel), Vorsitzende der Fraktion im Kreistag Gütersloh, ist Kraft Amtes Mitglied im Vorstand.


Als beste Werberin neuer CDU-Mitglieder wurde Annegret Jürgenliemke aus Schloss Holte-Stukenbrock geehrt, die im letzten Jahr 19 neue Mitglieder warb. In den vergangenen sechs Jahren kommt sie auf insgesamt 73 neue Mitglieder für die CDU.
 

Prominenter Redner des Abends war der nordrhein-westfälische CDU-Vorsitzende und Bundesumweltminister Norbert Röttgen.

Röttgen sprach über die Konsequenzen aus der japanischen Atom-Katastrophe. Wenn in einem Hochtechnologieland wie Japan die Annahmen über die Risikoeinschätzung von der Natur widerlegt worden seien, müssten auch in Deutschland die Risikostandards überprüft werden, so Röttgen. Dies sei die Aufgabe der Expertenkommission, die Diskussion über die Folgen einer „Zeitenwende“ in der Energiepolitik müsse aber von breiten Bevölkerungsschichten getragen werden.

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