Renaturierungsmaßnahmen an der Ems in Greffen

Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes Greffen

gut besuchtes Bürgerhaus Greffen
gut besuchtes Bürgerhaus Greffen
12.04.2011
Die Renaturierungsmaßnahmen an der Ems im Ortsteil Greffen sind abgeschlossen. Das Gebiet wird inzwischen so intensiv als Naherholungsgebiet genutzt, dass gewisse Regelungen zur sinnvollen Nutzung notwendig scheinen. Der Ortsverband der CDU hatte deshalb für den 12.04. alle interessierten Nutzer und Vertreter von Stadt und Kreis zu einer Veranstaltung ins Bürgerhaus Greffen eingeladen, um über notwendige Maßnahmen zu sprechen.

Nach einer kurzen Einführung in die Problematik durch Ratsmitglied Albert Deittert wurden von Annette Pagenkemper und Peter Bosse (als Vertreter des Kreises) Bedeutung und Funktion der durchgeführten Maßnahmen im Rahmen der in diesem Bereich bereits seit mehreren Jahren begonnenen Natur- und Artenschutzmaßnahmen erläutert. In einer sehr lebhaften Diskussion erörterten anschließen unter Leitung von Peter Thüte die über vierzig Teilnehmer intensiv die anstehenden Probleme und mögliche Lösungen.

Im Mittelpunkt standen dabei die Störung und Gefährdung der schützenswerten Tierwelt durch KFZ-Verkehr, durch Partylärm und vor allem durch freilaufende Hunde.

Einig waren sich die Teilnehmer weitgehend darüber, dass Einschränkungen, Verbote und ordnungsbehördliche Sanktionen so gering wie möglich gehalten werden sollten.

Konkret tendierte die Mehrheit der  Anwesenden zu einer Sperrung des Bereichs zwischen Beelener Straße und Neumühlenstraße für den KFZ-Verkehr. Guido Linnemann (von der Stadtverwaltung) wird kurzfristig die Einzelheiten mit den betroffenen Grundeigentümern abklären.

Keine einfachen Maßnahmen waren zu erkennen, wie das Problem der freilaufenden Hunde, die nicht in jedem Fall  von ihren Führern kontrolliert werden können, in den Griff zu bekommen ist. Hier bleibt nach Meinung fast aller Teilnehmer nur das Gespräch mit den Hundehaltern, da man bei den meisten auf Einsicht hoffen könne, wenn entsprechend informiert werde. 

Einige Teilnehmer der Veranstaltung äußerten jedoch aufgrund der gemachten Erfahrung deutlich Skepsis bezüglich der Erfolgsaussichten solcher Gespräche. Informationstafeln, auf denen dargestellt wird, welchen Schaden außerhalb Wege freilaufende Hunde in der zu schützenden Tierwelt anrichten, könnten bei dem Bemühen um einsichtiges Verhalten der Hundehalter eine Hilfe sein. Vertreter der Jäger und Naturschützer boten im Rahmen einer besonderen Veranstaltung Gespräche mit den Hundehaltern an.
 

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