Ralph Brinkhaus MdB informiert über Schuldenkrise

Ralph Brinkhaus MdB
Ralph Brinkhaus MdB
13.09.2011
Informationen aus erster Hand über die Finanz- und Schuldenkrise hat es jetzt bei einer Veranstaltung des CDU-Kreisverbandes gegeben. Bundestagsmitglied Ralph Brinkhaus, der auch Mitglied des Finanzausschusses des Bundestages ist, erläuterte vor über 100 Gästen die Gründe für die Krise und Alternativen für deren Lösung.
 

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"Es gibt keine einfachen Antworten", war die Einsicht, die Brinkhaus an den Beginn seines Vortrags stellte. Er spannte dabei den Bogen von der Bankenkrise im Jahr 2008 bis zu den aktuellen Ereignissen. Und erläuterte, welche Entscheidungen in den nächsten Wochen zu treffen sind. Im Anschluss kam es zu einer sehr sachlichen Diskussion über die möglichen Wege, die Staatsschuldenkrise zu bewältigen.



"Das politische Projekt Europa, das uns 60 Jahre Frieden gebracht hat, ist zu wertvoll, als dass es am Geld scheitern dürfte", zieht Brinkhaus als Fazit. "Deutschland ist wirtschaftlich derzeit so stark, dass es eine große Verantwortung für die Rettung des Euros und die Stabilität der Europäischen Union übernehmen kann. Natürlich erwarten wir dafür Gegenleistungen in Form von Reformen."



Deutschland wird im Rahmen der geplanten Rettungsschirme je nach Berechnungsart ein Risiko von bis zu 500 Milliarden Euro übernehmen. Der Bundestag wird über jedes Länder-Rettungspaket einzeln entscheiden. "Das ist auch notwendig", so Brinkhaus abschließend. Denn das politische Projekt Europa ist zu wertvoll, als dass wir es uns von reformunwilligen Mitgliedsstaaten kaputt machen lassen." 

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