Schulpolitischen Konsens in NRW

Ursula Doppmeier MdL in der Mensa der Ausgust-Claas-Schule

06.10.2011
Schulpolitik soll nicht länger ein Spielball der Parteipolitik sein.
Nach jeder Landtagswahl eine neue Bildungsreform?  Damit soll Schluss sein.
Im Interesse der Menschen in NRW wurde parteiübergreifend ein Schulkonsens geschafft, der Ruhe in die Bildungspolitik bringen soll und der gleichzeitig die sinkenden Schülerzahlen und den Wunsch der Eltern nach möglichst hohen Schulabschlüssen für ihre Kinder berücksichtigt.

Ob damit alle Probleme in der Bildungspolitik vom Tisch sind, diskutierten die Gäste der CDU mit Frau Ursula Doppmeier MdL am 06.10.2011 in die Mensa der August-Claas-Schule.



Aufgrund der abnehmenden Schülerzahlen ist der Handlungsbedarf so groß, dass die die Parteien in  NRW zu einer Einigung der zukünftigen Schulformen mit der Ergänzung der Sekundarschule zusammengefunden haben.

Unabhängig davon, dass die CDU unterschiedliche Auffassungen zur Bewertung des Arbeitsverhalten und Sozialverhalten hat (z.B. die so genannten Kopfnoten) ist man doch einig, dass eine Konstanz in der schulpolitischen Entwicklung bis zum Jahr 2023 notwendig ist.

Da die Schülerzahlen in den nächsten 20 Jahren um 17 % zurückgehen werden, hat jede Kommune  einen Handlungsbedarf zur Neuaufstellung der schulischen Versorgung.
Da das Elternverhalten sich immer mehr zu Ungunsten der Hauptschulen entwickelt, soll die zusätzliche Schulform der  Sekundarschule die Entscheidung zur Schulausrichtung möglichst lange offen halten.

Die Sekundarschule hat durch ihre flexible Ausrichtung eine hohe Gestaltungsfreiheit der Kommunen zur Schulausrichtung.
Man plant in den nächsten 5 Jahren mit 200 Sekundarschulen in NRW.
Dabei sind schon in relativer kurzer Zeit die Kommunen gefordert für Ihre Stadt die richtige Lösung zu finden.



Die knapp 40 Teilnehmer waren sich in den Sachverhalten zur Harsewinkler Schulpolitik einig.

  • Aufgrund der Elternentscheidungen zur Schulauswahl und der Schülerentwicklung besteht Handlungsbedarf.
  • Die erfolgreichen Lernkonzepte der Hauptschule müssen in der neuen Schulform weiter bestehen bleiben. 
  • Der Schlüssel möglichst alle Kinder in Harsewinkler Schulen zu halten, besteht in der Offenheit aller zukünftig vorhandenen Schulformen.
  • Das Auslaufen vorhandenen Schulformen und die Neugründung einer Sekundarschule verlangt erhebliche Zusatzanforderungen an Lehrer und Schulträger.
  • Wir bedanken uns für die rege Teilnahme und werden sicher mit diesen Ergebnissen weiter in Diskussion gehen.

Stefan Meyer-Wilmes 


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