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CDU Stellungnahme zur „Sporthallenfrage“

Dr. Angelika Wensing
Dr. Angelika Wensing
09.11.2011
Nach den jüngsten Veröffentlichungen zum Thema Sporthalle, traten der Fraktionssprecher Heinz Bünnigmann, Stadtverbandsvorsitzende Dr. Angelika Wensing und Jörg Möllenbrock als Ortsverbandsvorsitzender Marienfeld vor die Presse. Aus Sicht der CDU galt es einiges richtig zu stellen:  

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In ihrer Stellungnahme betont die SPD, dass sich Ärger und Enttäuschung der Marienfelder Vereine an die falsche Adresse richten. Dem ist ganz sicher nicht so.

  • Die SPD hat 2008 alles getan, um eine Halle in Marienfeld zu verhindern. Und genau das passiert gerade wieder.
  • Der Hallenbedarf ist inzwischen in 2 Gutachten belegt, Ratsbeschluss und Baugenehmigung liegen vor.
  • Die finanzielle Lage der Stadt macht den Hallenbau wie auch von der CDU immer gefordert ohne Kredite möglich.
  • Die Sportvereine der Stadt stehen zu ihrer Entscheidung für Marienfeld, wenn es denn keinen nachgewiesenen Bedarf für den Schulsport gibt.
  • Bereits damals ignorierte die SPD, die sich ja sonst immer wegen ihrer angeblichen Weitsicht lobt, die Entwicklung der Schülerzahlen komplett.
  • Bis 2016 belegen vorhandene und zuverlässige Daten nämlich, dass sich die Schülerzahlen in  Harsewinkel um mehr als 300 verringern. 

Die Zahlen und Fakten bezüglich der Bevölkerungsstruktur, Vereinsstruktur und zur Verfügung  stehenden Hallenflächen in allen Ortsteilen belegen, dass der Satz „Schulsport geht immer vor Vereinssport“ höchstens als Totschlagargument taugt.

Aber das soll er ja wohl auch sein.

Die in den Sportvereinen tagtäglich geleistete Sozialarbeit und Integrationsarbeit bildet eine der wichtigsten Säulen unseres Zusammenlebens.

In der SPD Stellungnahme wird ehrenamtliche Vereinsvorstandsarbeit auf ganz üble Art ins Lächerliche gezogen. Wenn Vereinsvorstände demokratisch getroffene Entscheidungen für verlässliche Perspektiven halten, dann ist das ihr gutes Recht. 
Und nur weil die SPD diese Entscheidung damals nicht verhindern konnte, wird jetzt mit ein paar Stimmen mehr nachgetreten.

Wir nehmen an, dass die UWG zu ihrem damals gegebenen Wort steht. An den Fakten, die zu  der damals getroffenen mehrheitlichen  Ratsentscheidung führten, hat sich nichts geändert.
Das sieht ja selbst Herr Hemkemeyer ein.

Und auch wenn er bereits heute offen damit prahlt, dass es die Zustimmung der UWG zum damaligen Beschluss nicht mehr geben wird, setzen wir darauf, dass er die Rechnung ohne den Wirt gemacht hat.

Den Schulterschluss zwischen Heimat- und Sportverein als fehlentscheidungsfördernde Verquickung zu bezeichnen, ist ebenfalls an der Realität vorbei.
Es gab diese Verbindung der Vereine bereits in den Neunzigern. Denn auch damals brauchten beide Vereine eine Bleibe. 
Durch das verlockende Angebot der Politik an den Heimatverein, die ehemalige Genossenschaft  nutzen zu können, ließ man sich damals auseinander dividieren. Hat die SPD vergessen, dass dieses Vertrauen in Politik dazu geführt hat, dass am Ende beide mit leeren Händen dastanden? 

Außerdem kann man wenn 2 Vereine ein Dach über dem Kopf brauchen und dieses unter  Ausnutzung aller Einsparpotentiale und Synergieeffekte gemeinsam erbauen wollen wirklich von einer Fehlentscheidung sprechen?

Dass die finanzielle Lage der Stadt von der SPD gerade wieder als maßlos überschätzt  bezeichnet wird, das wundert uns nicht wirklich. Die angebliche finanzpolitische Weitsicht der Sozialdemokraten wird zum Glück immer wieder von der Realität eingeholt.

Nur darf man sicher sein, dass die Lage spontan wieder besser sein wird, wenn es um ein  Projekt geht, dass der SPD wirklich am Herzen liegt. Dann wird garantiert mit rosaroten Worten die Sonne über der Stadt wieder scheinen. Und der besserwisserische Zeigefinger bleibt dann unten.

JETZT ist es einfach ZEIT !

Ein gültiger Beschluss liegt vor, alle Voraussetzungen, die an das Investment geknüpft wurden, sind auch erfüllt. Marienfeld braucht jetzt eine Bürger- und Sporthalle und nicht erst in X-Jahren.

Die Sportvereine der ganzen Stadt brauchen schon lange mehr Hallenflächen. Die geplante Halle gibt allen Raum und den Marienfelder Vereinen eine Heimat. 


Stadtverbandsvorsitzende Dr. Angelika Wensing
Fraktionssprecher Heinz Bünnigmann
Ortsverbandsvorsitzender Marienfeld Jörg Möllenbrock  

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Vertreter der Marienfelder Vereine vor dem geplanten Standort.


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