Ralph Brinkhaus MdB (CDU) diskutiert mit Bürgern über die Euro- und Staatsschuldenkrise

21.08.2012
„Ich freue mich, dass unser Veranstaltungsangebot in den Sommerferien auf eine derartige große Resonanz stößt,“ begrüßte der CDU-Kreisvorsitzende und Finanzexperte Ralph Brinkhaus die zahlreichen Gäste auf Informationsveranstaltungen in Verl, Versmold und Greffen.


Ralph Brinkhaus MdB vor 47 Gästen im Bürgerhaus Greffen.

Der direkt gewählte Gütersloher Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus, der Mitglied im Finanzausschuss und stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages ist, diskutierte mit den Teilnehmern über die aktuelle Situation der Euro- und Staatsschuldenkrise.

Brinkhaus erläuterte zunächst die wirtschaftlichen Verflechtungen und Abhängigkeiten Deutschlands in Europa und der gesamten Welt. Die Risiken der derzeitigen Krise seien weiterhin hoch, niemand habe ein Patentrezept. Deshalb gebe es berechtigterweise auch die damit verbundenen Ängste in der Bevölkerung. „Ich habe großen Respekt vor den Argumenten der Gegner von Schutzschirmen und Hilfen, glaube aber, dass eine Renationalisierung der Politik nach dem Motto „Jeder kehre vor seiner eigenen Tür“ nicht mehr möglich ist. Ich unterstütze daher den Kurs von Angela Merkel, wonach Hilfe nur gegen Reformen geleistet wird,“ so Brinkhaus. Der Bundestagsabgeordnete verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass auch unsere Staatsverschuldung viel zu hoch sei und die Deckungslücken im Sozialsystem besorgniserregend sind. Deshalb könne Deutschland als Geberland nicht überfordert werden.

Anschließend wurde intensiv über das Für und Wider der Hilfen an Griechenland, Portugal, Spanien etc. diskutiert. Die Teilnehmer zeigten sich besorgt über die Belastungsfähigkeit Deutschlands. Wichtig sei, dass unsere Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibe.

Ralph Brinkhaus bedankte sich bei den Teilnehmern für die anregende Diskussion: „Ich sehe meine Auftrag als Ihr Abgeordneter, die Politik – und derzeit insbesondere die Eurokrise – besser zu erklären. Ich werde diese Veranstaltungsreihe in den nächsten Wochen fortsetzen.“

Die Termine der nächsten Veranstaltungen zur Eurokrise:

Mittwoch, 29. August, 20 Uhr, Jägerheim Rheda-Wiedenbrück (Lintel)

Mittwoch, 5. September, 19.30 Uhr, Remise Halle (Westf.)

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