Senioren Union: Selbstbestimmungsrecht auch am Lebensende

Veranstaltungen zum Thema Betreuungsvollmacht - Vorsorgevollmacht - Patientenverfügung

25.09.2012
Die Projektleiterin der CDU – Senioren Union, Traute Brinkmann, sprach bei der Einleitung von der totalen Überraschung, denn das Kaminzimmer im Harsewinkeler Heimathaus war überfüllt und einige der 81(!) Interessenten verfolgten die Informationen von Rechtsanwalt Dirk Gehrs sogar vom Flur aus.


Foto: Projektleiterin Traute Brinkmann begrüßt Dirk Gehrs


Trotz mittlerweile zahlreicher Veranstaltungen zum Thema Betreuungsvollmacht - Vorsorgevollmacht - Patientenverfügung scheint immer noch ein akuter Informationsbedarf zu bestehen. Bei dieser rechtlichen Thematik verstand es Dirk Gehrs, die Inhalte lebhaft zu vermitteln und die zahlreichen Fragen zu beantworten: Wer erledigt meine Bankgeschäfte? Wer kümmert sich um meine Behörden- u. Versicherungs-angelegenheiten? Wer organisiert für mich nötige ambulante Hilfe? Wer sucht für mich ggf. einen Platz in einem Senioren- oder Pflegeheim und kündigt meine Wohnung? Wer entscheidet bei Operationen und medizinischen Maßnahmen? Gehrs erläuterte die vom Gesetzgeber vorgesehene rechtliche Betreuung, die eintritt, wenn man keine zukunfts-gerichteten verbindlichen Regelungen für sich getroffen hat. Die Verfügungen/Vollmachten kann man in Eigenregie erstellen. Ratsam ist es, ggf. einen Arzt und auch Juristen hinzu zu ziehen. Einen Notar sollte man dann beauftragen, wenn notariell zu bekundende Geschäfte abgewickelt werden müssten - z.B. bei Immobilienbesitz.

Fazit: Mit möglichst allen drei Verfügungen/Vollmachten kann man eine „Person seines Vertrauens“ ermächtigen, die wichtigen persönlichen und finanziellen Entscheidungen zu treffen. Liegt keine Vorsorgevollmacht vor, wird vom Gericht ein rechtlicher Betreuer bestimmt.

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