Oesterweger Straße: Radwegbau in 2014

Bahnübergänge werden nächstes Jahr erneuert

Gute Nachricht: Laut Heinz Bünnigmann (CDU) wird der Radweg an der Oesterweger Straße 2014 gebaut.
Gute Nachricht: Laut Heinz Bünnigmann (CDU) wird der Radweg an der Oesterweger Straße 2014 gebaut.

10.11.2012
„Ein hartes, langes Ringen nähert sich konkret dem positiven Ende“, frohlockt Heinz Bünnigmann. Der CDU-Mann, der die politischen Ziele der Christdemokraten im Harsewinkeler Rat vertritt, ist auch Mitglied des Verkehrs- und Straßenausschusses des Kreises Gütersloh.

Dort vernahm er in der Sitzung am Donnerstag eine für seine Heimatstadt gute Nachricht: Die für den Lückenschluss des Radweges auf der Oesterweger Straße notwendigen Erneuerung der beiden TWE-Bahnübergänge würde seitens des Landes mit 154.000 Euro gefördert. Der Zuwendungsbescheid, so Bünnigmann, werde für Anfang des nächsten Jahres erwartet, so dass die Arbeiten an den Bahnübergängen 2013 begonnen und auch abgeschlossen werden könnten. Bünnigmann geht davon aus, dass der Radweg selbst dann 2014 gebaut werden könnte.

Seit vielen Jahren kämpfen die Anwohner der Oesterweger Straße für mehr Sicherheit auf der vielbefahrenen Kreisstraße 50 zwischen Harsewinkel und Versmold. Die hohe Verkehrsbelastung von mehr als 450 Fahrzeugen pro Stunde stelle eine große Gefahr für die Kinder und Jugendlichen dar, die täglich ihren Schulweg mit dem Fahrzeug nach Harsewinkel zurück legen müssten, hieß es immer wieder. Nach erfolgreichen Grundstücksverhandlungen wurde der Radweg an der Oesterweger Straße (Kreisstraße 50) zwischen Harsewinkel und der Stadtgrenze von Versmold in die Alternativmaßnahmen für 2011 und folgende Jahre aufgenommen. Die bereits erfolgte erste Ausbaustufe zwischen dem Kreisverkehr Prozessionsweg bis zum Langen Esch reicht den besorgten Eltern aber nicht aus. Sie wünschen sich eine durchgehende Radwegverbindung. Nun ist der Lückenschluss in greifbare Nähe gerückt

Etwa 3,5 Millionen Euro will der Kreis Gütersloh im Jahr 2013 für den Straßen- und Radwegbau im Rahmen des Kreisstraßenbauprogramms ausgeben. Das meiste Geld wird für den Bau von Radwegen veranschlagt: 1,775 Millionen Euro, heißt es.

© 2012 Neue Westfälische
Samstag 10. November 2012
 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben