Technologie „made by Schüco“ erlebt

Betriebsbesichtigung der CDU-Senioren Union

21.11.2012
Sehr beeindruckt zeigten sich die 25 Interessenten des SU-Stadtverbands Harsewinkel nach der nahezu 3,5-stündigen Führung durch das Technologie-Center als Referenzgebäude für energieoptimiertes Wohnen sowie von der Führung durch das hochmoderne Forschungs- u. Testcenter, in dem Prototypen entwickelt und auch alle erforderlichen Versuchsanordnungen bis hin zu Gutachten realisiert werden.


Im Rahmen von Total-Quality-Management möchte Schüco u.a. auch die Markt-führerschaft in Punkto Qualität u. auch Design der eigenen Produkte verteidigen. Beeindruckend war die bereits 1951 vom Gründer und Namensgeber Schürmann entwickelte Geschäftsidee, hochwertige Produkte zu entwerfen, diese durch Andere produzieren zu lassen und anschließend damit erfolgreich zu handeln. Im Rahmen der bedeutenden Geschäftsausweitung verkaufte er sein Unternehmen bereits vor Jahren an die Fuchs-Gruppe und sicherte somit die kontinuierliche Expansion.

Annähernd 12.000 Partnerfirmen vertreiben die Schüco-Produkte. Weltweit beschäftigt Schüco ca. 5000 MA, davon 400 Ingenieure – darunter ca. 80 Architekten. Das „gesunde“ Unternehmen liefert in 75 Länder. Einzig der Bereich Solartechnik bereitet einige Sorgen. In den Jahren 2011 u. auch 2012 verringerte sich der Geschäftsanteil erheblich – dennoch sieht man sich in unter den deutschen Herstellern immer noch sehr gut aufgestellt.
In Indien macht sich Schüco daran, in dem dortigen neuen Technologiecenter  Produkte für den dortigen Markt (und Fernost) zu entwickeln, die für diese asiatischen Regionen geeigneter und vor allem auch finanzierbarer sind als die bisher vertriebenen Produkte. Im Vergleich zu China, wo man auch aktiv vor Ort ist, bietet der indische Markt für Schücos weitere Expansion bedeutendere Vorteile – z.B. durch ausreichend verfügbare sehr gut ausgebildete Mitarbeiter, aber auch bei der Entlohnung, bei der man in China jährlich mit Zuwächsen von 8-10 % rechnen muss.

In Bielefeld lagert man ca. 16.000 Artikel ein. Zwei noch bestehende Außenlager werden demnächst geschlossen und durch die z. Zt. in bau befindlichen 2 neuen Hochregallager ersetzt. Übrigens: Ein normales Fenster besteht aus 125 verschiedenen Teilen.
Teammitglied Traute Brinkmann bedankte sich bei Herrn Gatka im Namen aller Teilnehmer für die absolut informativen Stunden.

Egon Möllenbrock

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