SU: Airbus-Werk in Finkenwerder besichtigt

Tagesfahrt nach Hamburg

17.03.2013
Die CDU-Senioren Union des Stadtverbands Harsewinkel besichtigte die Airbus-Produktion in HH-Finkenwerder.


Das Foto zeigt die Gruppe vor dem Eingang zum Airbus-Werk.




Vor Betreten des Werksgeländes erfolgte für die 40 Teilnehmer eine strenge Ausweiskontrolle. Aufgeteilt in 2 Gruppen informierten die Werkführer während des zweieinhalbstündigen Werksrundgangs und beantworteten eine Vielzahl an Fragen. Zuerst durchlief man die Fertigungshallen der Typenklassen A 318 – 319 u. 320.

Besondere Beachtung fand die in allen Montagestationen realisierte Gruppenarbeit, die vielen Besuchern noch gar nicht geläufig war. Die Montagehalle des Großraumflugzeugs A 380 versetzte  alle Interessenten in totales Erstaunen. Da waren zum einen die gewaltigen Dimensionen des Flugzeugkörpers – andererseits die häufig geringen Eigengewichte vieler Bauteile. Der A 380 fasst ca. 320.000 Liter Kerosin. Das Gesamtgewicht einen voll beladenen A 380 für den Personentransport beträgt beachtliche 560 to.

Neben der Technik stellt auch die Logistik, man unterhält kein Teilelager, eine besondere Meisterleistung dar. Optimierungspotential konnten die Teilnehmer bei der Logistik des A 380 erkennen. Wegen der Teilegröße erfolgt der Werksrundlauf über immerhin sieben(!) europäische Werke mittels Schiffen. Daraus resultieren dann beachtliche 18 Monate Montagezeit. Diese liegt bei den in Finkenwerder montierten Flugzeugtypen bei nur 9 Monaten. Drei Jahre beträgt z. Zt. die Lieferzeit eines Airbus-Flugzeugs. Airbus liefert monatlich ca. 42 Flugzeuge aus über die eigene Start- u. Landebahn.

Zum Abschluss der Werksbesichtigung fuhr der Bus noch weiter über das ca. 315 ha umfassende Werksgelände (= 500 Fußballfelder).  Insgesamt finden ca. 18.000 Menschen in den Airbuswerken einen sicheren Arbeitsplatz.

Begonnen hatte der Ausflug um 10 Uhr mit einer ausführlichen Stadtrundfahrt in Hamburg. Die Stadt stellte sich im erweiterten Hafengebiet als Großbaustelle dar. Wo man auch hinblickte „bauliche Aktivitäten“ – angefangen bei der „never ending“ Elbphilharmonie, dem neuen Kreuzfahrterminal – hier lag die neue AIDA – Stella vor Anker, usw…. Nach einer kurzen Stärkungspause in der Nähe des historischen Rathauses führte die Fahrt dann nach Hamburg-Finkenwerder.

Egon Möllenbrock

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