SU: Im Oktober Mitgliederversammlung u. Informationen über den Salafismus

Montag, den 07.10.2013 - 19 Uhr im Heimathaus Harsewinkel

01.10.2013
Ende Oktober besteht die Senioren Union (Greffen, Harsewinkel, Marienfeld) zwei Jahre. Turnusgemäß findet daher am Montag, 07.10.2013 die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Alle Mitglieder treffen sich um 19 Uhr im Heimathaus in Harsewinkel.

Neben dem Wahlprozedere wird mittels einer ausführlichen PPT - Präsentation ein  bebilderter Rückblick auf die bisherigen Veranstaltungen und Aktivitäten geworfen. Sehr interessant dürften nach den Wahlen dann auch die Informationen (mit Diskussion) der Stadtverbandsvorsitzenden Dr. A. Wensing sein bezüglich der Aktivitäten im Stadtverband (u. a. zum Flughafen u. der Abundanzabgabe) und speziell im Ausblick auf die kommende Kommunalwahl im Mai 2014.

Den 17. Oktober, 19 Uhr im Harsewinkeler Heimathaus, sollten sich alle Mitglieder und auch Interessierte bereits vormerken. Der auch innenpolitisch erfahrene Landtagsabgeordnete Peter Biesenbach kommt nach Harsewinkel und informiert über den Salafismus/Islamismus, der aktuell in aller Munde ist durch das grausame Attentat in Kenia. In der sogenannten syrischen Befreiungsarmee kämpfen u. a. mehr als 20 „deutsche“ islamistische Salafisten, meistens Konvertiten(!), zusammen mit al-Qaida – Kommandos gegen das Assad-Regime. Was wird sein, wenn diese ideologisierten, völlig radikalisierten „salafistischen Dschihadisten“ nach Deutschland zurückkehren?

Am 26. Juni  berichtete das BKA(Bundes-Kriminal-Amt) über eine aufgeflogene Gruppe von Islamisten, die Anschläge mit Modellflugzeugen und ferngesteuerten Drohnen geplant hatten. Dazu sagte der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach, „Islamistische Extremisten werden nicht locker lassen und die Republik in Atem halten.

Die Hausdurchsuchungen sind ein weiterer Beleg dafür, dass die Fantasie mutmaßlicher Terroristen grenzenlos ist. Die Maßnahmen sind kein Alarmismus, sonder notwendig.“ NRW beherbergt ca. 1/3 der ca. 5.000 Salafisten in Deutschland. Von denen sind zwar nur ca. 10-15%  Dschihadisten, die für den Kampf gegen alle nach ihrer Sicht Ungläubigen werbe und auch für den eigenen Einsatz vorbereite. Aber auch die anderen 85-90 % Salafisten lehren lt. Verfassungsschutz eine Ideologie, die „letztendlich Gewalt gegen alle Ungläubigen“ und gegen nichtsalafistische Muslime rechtfertigt.

Hier expandiert ein Pulverfass, dass sich seit 2011 verdreifacht hat.
Gespannt sehen wir den Ausführungen des MdL Peter Biesenbach entgegen.

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