Senioren Union: Mitgliederversammlung

07.10.2013 - 19 Uhr im Heimathaus in Harsewinkel

07.10.2013
Die zweite Vorsitzende Gisela Flunkert (GF) begrüßte die versammelten Mitglieder und Interessenten der SU des CDU-Stadtverbands. Besonders erfreut zeigte sie sich über die Teilnahme der CDU – Stadtverbandsvorsitzenden Angelika Wensing,  Harsewinkels Ortsvorsitzenden Klaus Thiemann, den Ortsvorsitzenden aus Greffen Patrick Recker und die Pressevertreter/-in Frau Poetter von „Die Glocke“ sowie Herrn Cubick von der „NW“.



Das Führungsteam überreichte der Stadtverbandsvorsitzenden und der neuen 1. Vorsitzenden einen Blumenstrauß.


GF lies in Kurzform die ersten zwei Jahre der Senioren Union (SU) Revue passieren. Sie informierte die Runde über die beruflich bedingte Passivität des ersten 1. Vorsitzenden W. Schwake nach nur wenigen Wochen.

Der Vorstand und die Beisitzer gestalteten die gesamte Zusammenarbeit als Führungsteam, in dem alle Vertreter aktiv mitarbeiteten. Waren es bei der Gründung der Gruppe erst 23 Mitglieder, so besteht die SU nunmehr aus bereits 41 Damen und Herren. Sie sprach die Hoffnung aus, dass von den ca. 130 CDU’lern, die der Gruppe „60 plus“ zuzurechnen sind, noch möglichst viele (auch) der „Altgestandenen“ den Beitritt vollziehen.

Die abwechselungsreichen Programmpunkte wurden überwiegend sehr gut frequentiert. 81 Teilnehmer wollten sich über die Patientenverfügung informieren, über 50 Interessenten kamen zu den Themenabenden „Organspende“  „Größte Christenverfolgung aller Zeiten“ und „Islam theologisch betrachtet“ sowie  „Ist der Islam demokratiefähig“, „Sicher mobil im Alter“.  Mit einem komplett besetzten Bus ging es nach Hamm zum Hindu-Tempel. Sehr großen Anklang fanden die Werksbesichtigungen, allen voran SCHÜCO, MIELE, AIRBUS, die Eggersmann – Gruppe und Windau.
Durchschnittlich interessierten sich ca. 40 Personen für die diversen Themen. GF betonte nochmals, dass neben den Mitgliedern alle Interessenten herzlich zu allen Veranstaltungen willkommen sind.
Abschließend informierte GF, dass sich die Beisitzerin Hildegard Kiunke, unsere Fachfrau für die sozialen Punkte, zurückziehen möchte, da Sie sich nach wie vor auch bei anderen sozialen Themen einbringt und ihr die zahlreichen Termine altersbedingt zu viel werden. Mit einem Blumenstrauß dankte das Führungsteam für die belebende Mitarbeit.

Egon Möllenbrock(EM) informierte die Versammlung - anstelle von Verlesen zahlreicher meistens trockener Protokolle – mit einer ca. 15-minütigen PPT – Präsentation über die vergangenen ersten  2 Jahre der SU. Zahlreiche Fotos und Artikel aus den lokalen Zeitungen  zeugten von sehr aktiver Programmarbeit des Führungsteams und sehr lebhaften, interessanten Veranstaltungen. Besonders hervorgehoben wurde u. a. der 90. Geburtstag von Gerhard Deppenwiese und die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Hermann Menden.

Angelika Wensing fungierte anschließend routiniert als Wahlleiterin.
Klaus Thiemann und Patrick Recker standen ihr als Wahlzähler hilfreich zur Seite. Dem bisherigen Vorstand wurde zuerst die Entlastung erteilt.
Die 17 Stimmberechtigten wählten anschließend wie folgt:

1. Vorsitzende                  Gisela Flunkert          17 Stimmen
2. Vorsitzender                 Heinz Sautmann        17 Stimmen
Schriftführer/Presse         Egon Möllenbrock      17 Stimmen
Beisitzerin                        Traute Brinkmann       16 Stimmen – 1 Enthaltung
Beisitzer                           Heinz Kreft                  17 Stimmen
Beisitzer                           Günter Gerhard (neu)  17 Stimmen

Mit Günter Gerhard ist nun erstmalig auch ein Greffener Bürger im SU - Vorstand aktiv.

"Nach der Wahl ist vor der Wahl“ und aktuelle lokale Entwicklung standen dann auf der Tagesordnung. Dazu eingeladen wurden Angelika Wensing, Klaus Thiemann und Patrick Recker. Frau Wensing dankte der SU zuerst einmal für die teilweise Mitarbeit  bei den Weihnachtsmärkten, den Wahlkämpfen zum Landtag und zuletzt auch Bundestag.
Durch die interessante Programmgestaltung und die präsente Öffentlichkeitsarbeit sorgten die SU’ler für eine gute äußere Darstellung ihrer Gruppe, aber auch der CDU insgesamt. Sie informierte die Runde in einem kurzen Statement über die Fraktions- und auch Ratsarbeit. Das sehr gute Abschneiden der CDU bei der vergangenen Bundestagswahl und auch von Ralph Brinkhaus als unserem Abgeordneten hob sie hervor, bei der 2014 anstehenden Kommunalwahl möchte man die zuletzt verlorenen drei Wahlkreise unbedingt zurückerobern, Greffen habe seit einigen Monaten einen jüngeren, aktiven neuen Ortsvorstand, für den Patrick Recker heute stellvertretend anwesend sei und im Harsewinkeler Ortsverband stünden bereits am 10. Oktober ebenfalls Neuwahlen an.

Frau Wensing sprach über eine gute Kontinuität bei der Fraktions-/Ratsarbeit und nannte das Beispiel der Senkung der Gewerbe- u. Grundsteuer, die in 2012 u. a.  von den Anderen abgelehnt wurde.
Die Beharrlichkeit bei der nun im Bau befindlichen Sporthalle in Marienfeld habe sich ausgezahlt. Weitere Investitionen unterstütze die CDU nur, wenn diese ohne Kredtitaufnahmen realisiert werden können. Eine berechtigte Sorge sprach sie aus im Zusammenhang mit der nun zu erwartenden Abundanzabgabe, die beim zukünftigen Haushalt 7 Jahre lang mit ca. 3,3 Mio € negativ auswirke. Dagegen habe man geklagt und am 15.10.13 fände in Düsseldorf nochmals eine Anhörung statt.
Den interessanten Ausführungen schloss sich dann eine lebhafte Fragerunde an, bei der Klaus Thiemann und Patrick Recker der Stadtverbandsvorsitzenden zur Seite standen.

Gefragt wurde nach dem Stand des Abrisses der zwei Wohnblocks auf Damanns Hof. Die Ausschreibungen der Gewerke sei zwischenzeitig durch die Verwaltung erfolgt.

Weiter Fragen richteten sich zum Gemeindehaus in Marienfeld, der Renovierung der Leichenhallen und Parkplätze in Harsewinkel und Marienfeld. Kritisiert wurde bezüglich, dass die Bestattungsunternehmer bisher überhaupt nicht in die Planungen einbezogen wurden - immerhin geht es um nahezu 800.000€. Aus der Versammlung wurden Zweifel angemeldet ob des Umfangs der Arbeiten, zumal sich gerade das Trauerverhalten der meisten Bürger ändere.

Unter dem Aspekt „Umgang mit den Steuergeldern“ wurde hinterfragt, warum in der Stadtverwaltung kein sogenanntes „integriertes Stadtentwicklungskonzept“ erstellt wird.

Durch diesen Missstand würden der Stadt jährlich sicherlich erhebliche Zuschüsse verloren gehen – wahrscheinlich seien bei einer Bezuschussungsquote Harsewinkels von 50 % Beträge von 1 Mio € und evtl. mehr möglich. Die Erneuerung des Theo-Claas-Damms (siehe Bürgersteigaktion der SU!), die Sporthalle Marienfeld, die zukünftigen Investitionen am Gymnasium/Gesamtschule in neue Unterrichtsräume und einer neuen Sporthalle, energetische Investitionen an städt. Einrichtungen – diese Maßnahmen würden bei rechtzeitiger Vorlage einer derartigen stadtplanerischen Konzeption zu deutlich höheren Zuschüssen aus den mittlerweile „vielfältigen Töpfen“ von Land, Bund und EU führen.

Mangels Fachwissen der meisten Beteiligten und evtl. erforderlicher Organisationsänderung in der Verwaltung könne man noch nicht an diese Thematik herangehen – man habe diesen Komplex bereits im Visier, so die zusammengefassten Informationen dazu seitens des Vorstands-Trios.

Bei der letzten Frage wurde nach dem Planungen für die Kommunalwahl in 2014 gefragt. Angelika Wensing sprach von bereits vorbereitenden ersten Gesprächen. Sie  könne zur Zeit dazu aber noch keine detaillierten Informationen geben.

Zum Abschluss der Versammlungen dankte Gisela Flunkert  Angelika Wensing, Klaus Thiemann.


Egon Möllenbrock

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