Senioren Union (SU): Salafismus dynamischte Gruppe des Islam

Veranstaltung im Heimathaus

17.10.2013
Gleich zwei CDU-Landtagsabgeordnete waren nach der Plenarsitzung von Düsseldorf aus angereist, um die SU-ler/-innen sowie weitere Interessierte aus erster Hand zu informieren. Zu Beginn klärte die heimische Abgeordnete Ursula Doppmeier die Runde über die Landtagsdebatte bezüglich der von Rot-Grün „gepuschten“ Inklusion auf mit dem Tenor, dass die derzeitige Herangehensweise gerade für die Betroffenen nicht besonders hilfreich sei. Es gäbe u. a. noch zu wenig speziell geschultes Lehrpersonal, teilweise fehle es an geeigneten Räumlichkeiten und auch die Kostenfrage sei nicht geklärt.
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Egon Möllenbrock, Peter Biesenbach MdL, Gisela Flunkert, Ursula Doppmeier MdL


In einer detallierteren  PPT-Einführung informierte Egon Möllenbrock über die Entstehung des Islamismus. Er warf anschließend diverse Headlines aus der Presse auf die Leinwand, die von der Besessen- und Gefährlichkeit der „islamistischen Salafisten“ sowie anderer islamitischer Gruppierungen zeugten.

Peter Biesenbach, innenpolitisches Schwergewicht im NRW-Landtag, ging dann gezielt auf den Salafismus in seinen unterschiedlichen Ausprägungen ein. Gemeinsam lebten Salafisten nach dem Grundsatz „Der Koran ist wörtlich und uninterpretiert zu verstehen, im Zweifel so, wie ihn die Salaf(Altvorderen) verstanden haben“. Der breiten Öffentlichkeit bekannt wurden die Salafisten durch die Koran-Verteilungen.

Die Finanzierung der Gruppe erfolge vorwiegend durch Saudi Arabien. Nachdem die Standorte M’gladbach und Solingen aufgelöst werden mussten, zeigten die Fundamentalen/Radikalen sich in Köln und z. Zt. besonders in Bochum in der Öffentlichkeit nach dem Motto „Seht her, wir sind noch da!“

NRW beherberge ca. 1500 Salafisten, von denen ca. 10% den

„Dschihadisten“ zugerechnet werden. Dieses Potential sei gewaltbereit und wurde  in afghanisch/pakistanischen Lagern für Terrorismus bis hin zu Attentaten ausgebildet. Der Verfassungsschutz habe die Gruppe im Auge.

Bei den bisher in Deutschland  vereitelten 13 Anschlägen seien die Hinweise vom amerikanischen, vor allem aber vom britischen Geheimdienst an der BND übermittelt worden. In diesem Zusammenhang diskutierte die Runde auch über den in letzter Zeit häufig angeprangerten Datenschutz.

Noch sei auf deutschem Boden kein terroristischer Anschlag erfolgt. Die Gefahr, dass dieser sich ereignen könne, sei nicht völlig auszuschließen. Nach einigen Hinweisen auf seine innenpolitische Arbeit im Landtag und den nur „vollmundigen“ Aussagen des NRW – Innenministers Jäger(SPD), die bisher ohne jede Wirkung seien, dankte die SU beiden MdL für den sehr informativen Abend.

CDU – Senioren Union
Stadtverband Harsewinkel
Egon Möllenbrock

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