CDU Antrag zur Sporthallendiskussion in Harsewinkel

Neuer Impuls könnte Bewegung in der Sache bringen

03.12.2013  .
Der qualitative und quantitative Bedarf an Hallenflächen in Harsewinkel ist vom Rat anerkannt. Aber ein Abriss einer funktionierenden und mit verhältnismäßig geringem Aufwand zu sanierenden Halle kommt für die CDU Fraktion nicht in Frage. Darum ist ein Bau außerhalb des Schulgeländes kostengünstiger und  bietet weitere Vorteile.


                                                                     
                                                Zum Antrag.

Stadt Harsewinkel
Die Mähdrescherstadt
Die Bürgermeisterin

Münsterstr. 14
33428 Harsewinkel


Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr verehrte Frau Bürgermeisterin,

namens und im Auftrag der CDU Fraktion stelle ich folgenden Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt, eine Doppelsporthalle für den Schul- und Vereinssport in Harsewinkel auf dem als Vorrangfläche Sport ausgewiesenem Gelände der alten JVA zu planen. Sollte diese Fläche sich als zu klein erweisen, sollte die Planung auf dem gegenüberliegenden Gelände neben dem REWE erfolgen, die ebenfalls Sportvorrangfläche ist.

  1. Begründung:Der qualitative und quantitative Bedarf an Hallenflächen in Harsewinkel ist vom Rat anerkannt.
  2. Der Abriss einer funktionierenden und mit verhältnismäßig geringem Aufwand zu sanierenden Halle kommt für die CDU Fraktion nicht in Frage.
  3. Ein Bau außerhalb des Schulgeländes ist kostengünstiger und  bietet die Vorteile, dass keine weitere Verkleinerung der Schulhofflächen erfolgt. Der für den Ganztagsbetrieb unverzichtbare Aufenthaltsraum für die Mittelstufe sowie ein sonst abgängiger Kunstraum bleiben erhalten. Des weiteren würde hierbei der Schulbetrieb nicht durch Abriss und Neubaubaustelle beeinträchtigt.
  4. Eine Umsetzung an diesem Standort wäre eine sehr schnell zu realisierende Möglichkeit.
  5. Der Nachteil des längeren Weges zur Sporthalle erscheint uns vor allem für die Oberstufe akzeptabel. Das Moddenbachstadion und die Schwimmhalle werden ja ebenfalls für den Sportunterricht genutzt.
  6. Für den Vereinssport ist die Verkehrsanbindung an jedem der beiden vorgeschlagenen Standorte  besser, da diese besser erreichbar sind und die Parkplätze des Moddenbachstadions mitgenutzt werden können.
  7. Ob es ohne den Abriss langfristig zu Überkapazitäten an Hallenflächen kommt, ist zur Zeit nicht beurteilbar, weil die Entwicklung des Ganztags an allen weiterführenden Schulen sowie die Entwicklung des Vereinssports nicht planbar sind. Für die derzeitige und mittelfristig angenommene Situation wäre mit der vorgeschlagenen Maßnahme eine schnelle Lösung des qualitativen und quantitativen Bedarfs an Hallenflächen für Schulen und Vereine erreicht.
Die CDU Fraktion verweist im Zusammenhang mit diesem, wie auch mit jedem anderen Bauvorhaben ausdrücklich auf den Vorbehalt der Finanzierbarkeit ohne Kredite bzw. Steuerhöhungen.


Mit freundlichen Grüßen

Heinz Bünnigmann
CDU Fraktionssprecher

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