Dr. Angelika Wensing
Dr. Angelika Wensing
29.01.2014 .
Die CDU unterstützt nach wie vor vehement den berechtigten Wunsch des Marienfelder Heimatvereins nach einer Bleibe für alle Marienfelder Vereine. Wie belebend ein solches Zentrum ist, das zeigen die Entwicklungen in Harsewinkel und Greffen.

Wir wissen aus den bisherigen Beratungen, dass es für den Bau eines neuen Bürgerhauses in Marienfeld keine Mehrheit geben wird, da alle anderen Parteine diesem Vorhaben des Heimatvereins eine ausreichende finanzielle Unterstützung verwehren.

Zuletzt wurde von SPD und UWG die vermeintliche Gerechtigkeit vorgeschoben, die besagt, dass Marienfeld nur soviel Geld erhalten könne wie Greffen. Die Kosten für das Heimathaus in Harsewinkel blieben wohlweislich unerwähnt.

Aus unserer Sicht ist Gleichbehandlung der Ortsteile, dass jeder Ortsteil ein Heimathaus bekommt, das seinen Bedürfnissen entspricht.
Wenn man bedenkt, dass in Marienfeld in den letzten 2-3 Jahren neben dem Probenraum des Blasorchesters auch der des Spielmannszuges und letztendlich auch noch die Heimatstube, der kleine aber einzige Raum, der dem Heimatverein bisher zur Verfügung stand, weggefallen sind, dann kann man erahnen, wie angespannt die Lage ist.

Um eine Verschiebung des Heimathauses bis auf den St. Nimmerleinstag zu vermeiden, hat die CDU in der heutigen Sitzung einen Kompromissvorschlag eingebracht, der die Zustimmung der anderen Parteien fand und den Handlungsspielraum für ein Bürgerhaus erhält.
50.000 Euro Planungskosten sind im Haushalt eingestellt, um flexiblen Handlungsspielraum zu haben, sich bietende Gelegenheiten aufgreifen zu können oder den bestehenden Plan zur Baureife zu bringen. Der Vorstand des Heimatvereins ist am Ball und die Verwaltung ist beauftragt, gemeinsam mit dem Verein nach einer Lösung zu suchen.

Wir bleiben auf jeden Fall im Gespräch mit dem Heimatverein und sichern weiter unsere volle Unterstützung zu.

Dr. Angelika Wensing

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