Neue Rettungswache: Mehr Sicherheit durch besseren Standort

CDU informiert über Baupläne

23.04.2014 .
„Die Notarztversorgung in Harsewinkel und den umliegenden Kommunen wird sich in Zukunft noch weiter verbessern.“ Das sagte Dr. Heinz Josef Sökeland, CDU-Sprecher im Kreisgesundheitsausschuss und Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Er hat sich jetzt gemeinsam mit Kreistagsmitglied und CDU-Fraktionsvorsitzendem Heinz Bünnigmann über die Baupläne informiert.


Dr. Heinrich Josef Sökeland und Heinz Bünnigmann mit Plan

Errichtet werden soll der Bau ab April 2014 bis Februar 2015 an der Oesterweger Straße. 3.320 Quadratmeter ist das Gelände groß, die bebaute Fläche wird 895 Quadratmeter betragen. „Die 1,3 Millionen Euro Baukosten, sind eine sehr gute Investition in die Sicherheit der Bürger“, so Sökeland. „Die Stadt Harsewinkel stellt das Grundstück zur Verfügung und baut auf eigene Kosten, danach wird das Gebäude an den Kreis Gütersloh vermietet“, erklärt Bünnigmann das Verfahren.

Die Rettungswache in Harsewinkel ist neben denen in Rietberg und Versmold eine von drei Neubauten im Kreis. Nach 2015 ist eine weitere in Steinhagen geplant. Grund für die neuen Stationen sind verbesserte Standorte, die eine deutlich schnellere Reaktion auf Notfälle erlauben. „Die beste Qualität hat für das Rettungswesen im Kreis schon seit Jahren die höchste Priorität“, so Sökeland. Dazu gehört, dass jeder Ort im Kreis in mindestens zwölf Minuten vom Rettungswagen erreicht wird. In den Städten geht dies noch erheblich schneller. Mit den neuen Rettungswachen wird aber nicht nur die Reaktionszeit, sondern durch eigene Waschstraßen zur Geräte- und Fahrzeugdesinfektion auch die Hygiene verbessert. Ein weiteres Novum: Die Neubauten bekommen eigene Schulungsräume für das medizinische Personal.

„Mit der neuen Rettungswache in Harsewinkel sichern wir den Bürgern das höchste Niveau an Notfallversorgung“, so Sökeland. „Zu jedem Einsatz rücken vier Fachleute mit zwei Einsatzfahrzeugen aus. Dabei sollte niemand Angst haben, einen Fehleinsatz auszulösen. Lieber einmal zu viel die Nummer 112 gewählt, als einmal zu wenig. Darüber hinaus bieten die heutigen Rettungswagen ein eigenes Maß an Sicherheit, weil in ihnen sofort intensivmedizinische Maßnahmen stattfinden können, zum Beispiel bei Herzinfarkten oder Schlaganfällen. So sind in allen Wagen Defibrillatoren vorhanden. Der Kreis Gütersloh sorgt für alles medizinisch Erforderliche und spart nicht an der Ausstattung. Wir haben für die Notärzte ein hohes Anforderungsprofil etabliert, das die gesetzlichen Vorgaben noch überschreitet. Insgesamt stehen im Kreis 85 Notärzte und ca. 200 Rettungsassistenten für die Notfallversorgung zur Verfügung.“

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